Gustav Mahler: Symphonie Nr.6 auf CD
Symphonie Nr.6
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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- Künstler:
- Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Mariss Jansons
- Label:
- BRKlassik
- Aufnahmejahr ca.:
- 2011
- Artikelnummer:
- 12594493
- UPC/EAN:
- 4035719001952
- Erscheinungstermin:
- 6.3.2026
Gustav Mahlers sechste Symphonie ist vielleicht das düsterste Werk, das er je geschrieben hat. Das weist schon der Beiname „Tragische“ aus. Und der Finalsatz hat fast etwas Zerstörerisches. „Aber seltsamerweise“ – so Simon Rattle – „ist es auch eine sehr klassische Symphonie. Sie ist extrem, aber über weite Strecken weniger wild als anderes von ihm – obwohl sie natürlich eine zerschmetternde Botschaft vermittelt. Doch es ist hier wie bei vielen großen Werken: Es gibt immer mehrere Wege, sie zu lesen. Ich dirigiere die Sechste jetzt schon seit 40 Jahren und habe mit der Zeit gemerkt, dass sie auch Hoffnung in sich trägt.“ Mahler komponierte seine sechste Symphonie in den Sommermonaten 1903 und 1904 im Komponierhäuschen von Maiernigg bei Klagenfurt. Bei der Wiener Aufführung von 1907 (der dritten unter seiner Leitung) nannte er sie „Tragische Symphonie“ – ein Beiname, um den sich bald Legenden rankten. Enigmatisch sind die Düsterkeit und vernichtende Ausweglosigkeit vor allem des Finales, geschrieben zu einer Zeit, als er sowohl in beruflicher als auch in privater Hinsicht auf dem positiven Höhepunkt seines Lebens stand. Bereits seine Frau Alma konnte sich diesen Widerspruch nicht recht erklären. Die Verarbeitung und Auseinandersetzung mit dem Erlebten und den Themen Abschied vom Leben, Sinn des Daseins, Tod, Erlösung, Leben nach dem Tod und Liebe geschah bei ihm – wie stets – in der Musik und durch Musik. Die sechste Symphonie ist mehr als andere Werke Mahlers der „klassischen“ symphonischen Form verpflichtet: sie hat vier Sätze und verzichtet auf Singstimmen. Der Kopfsatz folgt, bei allen abweichenden Freiheiten, dem Formschema des Sonatenhauptsatzes; das Scherzo – besonders ungewöhnlich – weist marschartige Züge auf und wirkt wie eine perspektivisch verschobene, parodistische Paraphrase des Anfangs. Das Andante greift auf die rondoartige Liedform zurück; auch Scherzo und Finale beziehen sich auf die Rondoform. Eine große Rolle spielt der Marsch, der von der ersten Note des ersten Satzes an den Ton bestimmt.
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