Kjell Flem: Klavierkonzert (1992) auf CD
Klavierkonzert (1992)
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
+Cellokonzert (2005)
- Künstler:
- Oliver Triendl, Benedict Kloeckner, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Markus L. Frank
- Label:
- Capriccio
- Aufnahmejahr ca.:
- 2025
- Artikelnummer:
- 12704021
- UPC/EAN:
- 0845221055657
- Erscheinungstermin:
- 5.6.2026
- Gesamtverkaufsrang: 8255
- Verkaufsrang in CDs: 3989
Als Schüler von Einar Englund und Einojuhani Rautavaara zählt der 1943 in Ålesund geborene Kjell Flem längst auch international als Geheimtipp der zeitgenössischen skandinavischen Musikszene. Seine Klangsprache ist traditionell nicht radikal, sphärisch nicht konstruiert und schafft eine Atmosphäre die unmittelbar mit der Naturlandschaft seiner Heimat tief verwurzelt ist. Sein Oeuvre ist nicht umfassend groß, vielmehr erlaubt er sich eine langzeitige Schaffensphase, da, nach seinen Worten, die wirklich magischen Momente der Inspiration selten sind. Markus L. Frank dirigiert das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Als Solisten brillieren Oliver Triendl am Klavier und Benedict Kloeckner am Violoncello. Kloeckner trat in Europa, den USA und Korea mit vielen bedeutenden Orchestern auf und ist sowohl als Solist als auch als Kammermusiker sehr erfolgreich.
Rezensionen
"Erstaunlich genug, handelt es sich hier um das meines Wissens erste in Deutschland erhältliche Album, auf dem ausschließlich Musik des 1943 geborenen norwegischen Komponisten, Organisten und Pianisten Kjell Flem zu hören ist. An der Sibelius-Akademie in Helsinki studierte er u.a. Komposition bei Einar Englund und Einojuhani Rautavaara. Sein Klavierkonzert schrieb er 1992 auf Bitten des norwegischen Pianisten Håkon Austbø. Es ist ein ausladendes, fast 40 Minuten langes Werk, dessen drei Sätze (fast) alles aufbieten, was ein episch-virtuoses Klavierkonzert am Ende des 20. Jahrhunderts technisch zu bieten hat: pulsierende Energie, bildergesättigte Sounds, die einen nordischen „Naturfilm“ ablaufen lassen, und, nicht zuletzt, einen perfekt austarierten „Wettstreit“ zwischen Solist und Orchester. Die Einflüsse von Flems oben genannten Lehrern lassen sich heraushören, das Werk ist aber gleichwohl ein echtes Unikat, dessen (vor allem) langsame und introvertierte Passagen einen ganz besonderen Zauber entfalten. Trüffelsucher Oliver Triendl, wieder einmal, so unbedingt in seinem „Element“, dass die fast 40 Minuten wie im Flug vergehen. Das 2005 für den (hier agierenden) Solisten Benedict Kloeckner geschriebene Cellokonzert setzt einen in weiten Teilen neoromantischen Kontrapunkt zum freitonalen „Kraftpaket“ des Klavierkonzerts. Die vorwiegend von Holzbläsern und Streichern „umspielten“ Kantilenen des Cellos, das unter den Händen von Kloeckner in zumeist dunkel-warmen Tönen singen darf, gehen auf „Tuchfühlung“ mit der Solostimme und verschmelzen oft mit ihr. Hier geht es nicht um Wettstreit, sondern um ein oftmals regelrecht kammermusikalisch empfundenes Miteinander aller Instrumente. Fazit: Flems Musik ist unbedingt entdeckenswert!" (FONO FORUM, Burkhard Schäfer)Disk 1 von 1 (CD)
Konzert für Klavier und Orchester
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1 1. Moderato
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2 2. Elegie: Lento
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3 3. Allegro assai
Konzert für Violoncello und Orchester
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4 1. Maestoso
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5 2. Andante
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6 3. Allegro
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