Peter Iljitsch Tschaikowsky: Eugen Onegin auf Blu-ray Disc
Eugen Onegin
Die Blu-Ray wurde als High-Definition-Nachfolger der DVD entwickelt und bietet ihrem Vorläufer gegenüber eine erheblich gesteigerte Datenrate und Speicherkapazität. Auf Blu-Rays können daher Filme mit deutlich besserer Auflösung gespeichert werden und bieten auf entsprechenden Bildschirmen eine enorm hohe Bildqualität. Blu-Ray-Player sind in der Regel abwärtskompatibel zu DVDs, so dass auch diese abgespielt werden können.
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Eine Produktion des Teatro Real Madrid, Regie: Christof Loy
- Laufzeit:
- 155 Min.
- Tonformat:
- stereo
- Bild:
- 16:9 (1080/60i / Full-HD)
- Untertitel:
- Englisch, Spanisch
- Künstler:
- Katarina Dalayman, Kristina Mkhitaryan, Victoria Karkacheva, Elena Zilio, Iurii Samoilov, Bogdan Volkov, Coro Teatro Real Madrid, Orquesta Sinfonica de Madrid, Gustavo Gimeno
- Label:
- EuroArts
- Aufnahmejahr ca.:
- 2025
- Altersfreigabe:
- FSK ab 0 freigegeben
- Artikelnummer:
- 12667125
- UPC/EAN:
- 0880242487445
- Erscheinungstermin:
- 8.5.2026
Zwischen Minimalismus und Emotion: „Eugen Onegin“ am Teatro Real
Die jüngste Inszenierung von Tschaikowskys „Eugen Onegin“ am Teatro Real ist eine zutiefst intime Reise durch die Abgründe von Liebe, Reue und Ehre. Getragen von einer Besetzung, die Puschkins Figuren weit über die Partitur hinaus zum Leben erweckt, gerät der Abend zu einem psychologischen Kammerspiel von seltener Intensität. Im Zentrum steht der ukrainische Bariton Iurii Samoilov, dessen Onegin eine faszinierende Metamorphose durchläuft. Mit kühler Präzision zeichnet er zunächst die distanzierte Arroganz des Dandys, nur um später in den Ruinen seiner eigenen Fehlentscheidungen eine erschütternde emotionale Tiefe zu erreichen. Diesem Onegin steht mit Kristina Mkhitaryan eine Tatjana gegenüber, die weit mehr ist als ein schwärmerisches Mädchen. Die russische Sopranistin verleiht ihrer Figur eine verletzliche Stärke und macht jeden inneren Widerstreit zwischen Pflichtgefühl und brennender Leidenschaft mit ihrer ausdrucksvollen Stimme unmittelbar greifbar. Regisseur Christof Loy setzt auf eine Ästhetik der Reduktion. Jedes Bild erwacht aus einem Moment der absoluten Stille, fast so, als würde man ein altes Fotoalbum betrachten, das plötzlich zum Leben erwacht. Dieser minimalistische Rahmen wird immer wieder durchbrochen von lebendigen, traditionellen Akzenten – etwa, wenn der Chor in klassischen Kostümen die Bühne mit russischer Seele füllt.
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