Ludwig van Beethoven: Sämtliche Streichquartette & -quintette auf 10 CDs
Sämtliche Streichquartette & -quintette
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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Streichquartette Nr. 1-16; Streichquartett F-Dur op. 14 Nr. 1 (nach der Klaviersonate Nr. 9); Große Fuge für Streichquartett B-Dur op. 133; Streichquintette Nr. 1 Es-Dur op. 4 & Nr. 2 C-Dur op. 29
- Künstler:
- Barbara Buntrock Matthias Moosdorf, Leipziger Streichquartett
- Label:
- MDG
- Aufnahmejahr ca.:
- 1994-2011
- Artikelnummer:
- 12951180
- UPC/EAN:
- 0760623239620
- Erscheinungstermin:
- 8.1.2027
- Gesamtverkaufsrang: 3454
- Verkaufsrang in CDs: 1499
Meilenstein - Das Streichquartett gilt als höchste Disziplin der Kammermusik, ja der Kompositionskunst überhaupt, und unter den Streichquartetten nehmen Beethovens Werke eine unangefochtene Gipfelstellung ein. In einer limitierten Sonderedition ist die maßstabsetzende Einspielung des Leipziger Streichquartetts aller beethovenschen Quartette jetzt erhältlich, und Musikfreunde können sich nicht nur auf 10 CDs mit herausragenden Interpretationen dieser Opera Magna freuen, sondern darüber hinaus auf eine Handvoll Zugaben, darunter Beethovens eigene Bearbeitung der Klaviersonate op. 14 Nr. 1.
Radikalität - Beethovens visionäre Kraft kommt in dieser Zusammenstellung besonders gut zur Geltung: Schon mit den ersten sechs Quartetten op. 18 verbindet er die an den großen Vorbildern Haydn und Mozart geschulte, „klassische“ Satzkunst mit rigoroser Innovation, so etwa im Finale von Nr. 6 mit dem Untertitel „La Malinconia“, das den Hörer über den formalen Ablauf lange Zeit im Unklaren lässt.
Urtext - Die Werke der mittleren Schaffensperiode gelten heute als besonders zugänglich, Beethovens Zeitgenossen erschienen sie jedoch überaus komplex und nur Kennern verständlich. Kein Wunder: Die russischen Themen, eine Reverenz an den Widmungsträger Fürst Rasumowsky, werden höchst eigenwillig eingesetzt und klingen ohne jede Affektiertheit gespielt genau so, wie Beethovens Zeitgenossen sie als schockierend und neuartig empfunden haben müssen.
Audiophile Referenz - Beethovens Quartettschaffen wäre undenkbar ohne Ignaz Schuppanzigh und seine Mitspieler, die das erste professionelle Streichquartettensemble überhaupt bildeten. Ganz besonders trifft das auf das oft geradezu mythisch überhöhte Spätwerk zu, dessen Dimension und technische Schwierigkeit Musiker wie Publikum gleichermaßen herausfordert. Es ist das große Verdienst des Leipziger Streichquartetts, dass es in die Fußstapfen der legendären Musiker getreten ist und einen Weg gefunden hat, sich diesem monumentalen Werkzyklus so zu nähern, dass sich dem aufmerksamen Ohr bei jedem erneuten Hören etwas bisher Unentdecktes offenbart.
Rezensionen
Klassik heute: »Beispielhaft. Nichts ist hier auf Effekt getrimmt. Der Klang des Ensembles ist weich und äußerst homogen, Akzente werden sicher und mit leichter Hand platziert, die Tempi sind organisch flüssig... Großartiger Klang.«klassik. com: »Das Ergebnis ist in Sachen Klangschönheit kaum zu übertreffen und ist über weite Strecken umwerfend.«
FonoForum: »Hervorragend gelungen und hält jedem Vergleich stand... Dazu kommt eine souveräne Spielkultur, die stets kammermusikalische Zurückhaltung bewahrt. Beethovens Partitur ist nur die Steintafel, in die das Quartett seine spektakuläre Interpretation meißelt... Das Quartett präsentiert Beethoven, wie er auf Portraits oft dreinblickt: wild, ernst, mit Schalk und einer Prise Wahnsinn im Nacken.«
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