Simon Kiwek: CHRONIKEN DER NEUEN WELTUNORDNUNG (1990 BIS 2022) Teil 3, Kartoniert / Broschiert
CHRONIKEN DER NEUEN WELTUNORDNUNG (1990 BIS 2022) Teil 3
- Regionalmächte zwischen den Fronten - Russland, Europa, Ukraine, Türkei, Indien, China, BRICS
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Herausgeber:
- Simon Kiwek
- Verlag:
- tredition, 06/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783903696051
- Artikelnummer:
- 12788720
- Umfang:
- 140 Seiten
- Gewicht:
- 213 g
- Maße:
- 210 x 148 mm
- Stärke:
- 11 mm
- Erscheinungstermin:
- 22.6.2026
- Serie:
- Chroniken der Neuen Weltunordnung - Band 3
Klappentext
Die Welt, wie wir sie kannten, gibt es nicht mehr. Der Schock trifft jene Länder besonders hart, die eigene geopolitische und wirtschaftliche Interessenverfolgen, aber die Weltordnung nicht aktiv mitgestalten können.
Im dritten Teil der Chroniken der Neuen Weltunordnung beschreiben wir, wie regionale Mächte versuchen, darin ihre Rolle zu finden. Den Anfang machten China und Indien: Sie lehnten sich gegen die koloniale Handelspolitik des Westens auf - und führten ihre Milliardenvölker erfolgreich aus der Armut, während andere Länder im Fahrwasser des Washington-Konsens in der Armutsfalle feststeckten.
Europa hingegen perfektionierte die Kunst des Trittbrettfahrens. Man schwamm passiv auf der amerikanischen Welle mit, verkaufte italienische und französische Luxushandtaschen und deutsche Limousinen an die Eliten jener Länder, die man öffentlich als Autokratien beschimpfte - und eroberte Exportmärkte, die Washington mit Kanonenpolitik aufgestoßen hatte.
Man profitierte, ohne zu gestalten. Unter dieser Mentalität litten vor allem jene in unmittelbarer Nachbarschaft: die Türkei, der man jahrelang Versprechungen machte, die man nie einzulösen gedachte - und die Ukraine, die man in den europäischen Sumpf aus Unentschlossenheit und Partikularinteressen zog, ohne ihr die damit verbundenen Privilegien zu gewähren.
Russland hingegen fand sich in einem Abwehrkampf wieder. Wirtschaftlich geschwächt und zunehmend isoliert, setzte der Kreml immer stärker auf die militärische Karte - zum Leidwesen seiner Nachbarn. Als mit dem Euromaidan die Dynamik des Arabischen Frühlings an seinen Grenzen anzukommen schien, sah sich Moskau zum Handeln gezwungen: in Libyen, in Syrien, schließlich im Donbass.
Weil die konventionelle Konfrontation mit den übermächtigen USA aussichtslos schien, verlagerte man den Kampf in die graue Sphäre - dorthin, wo Krieg und Frieden ununterscheidbar werden.
Anmerkungen:
Bitte beachten Sie, dass auch wir der Preisbindung unterliegen und kurzfristige Preiserhöhungen oder -senkungen an Sie weitergeben müssen.