Simon Kiwek: CHRONIKEN DER NEUEN WELTUNORDNUNG (1990 BIS 2022) Teil 2, Kartoniert / Broschiert
CHRONIKEN DER NEUEN WELTUNORDNUNG (1990 BIS 2022) Teil 2
- Staatszerfall und Regime Change von Mogadischu bis nach Kyjiw
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Herausgeber:
- Simon Kiwek
- Verlag:
- tredition, 06/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783903696037
- Artikelnummer:
- 12786954
- Umfang:
- 152 Seiten
- Gewicht:
- 230 g
- Maße:
- 210 x 148 mm
- Stärke:
- 11 mm
- Erscheinungstermin:
- 19.6.2026
- Serie:
- Chroniken der Neuen Weltunordnung - Band 2
Klappentext
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion schien die Welt am Beginn eines neuen Zeitalters zu stehen: Demokratie, Wohlstand, liberale Ordnung. Es kam anders.
Dieses Buch erzählt, wie aus einem verheißungsvollen Aufbruch nach 1991 amerikanische Außenpolitik zuerst zum Staatszerfall und schließlich zur Destabilisierung ganzer Regionen führte.
Die Analyse beginnt in Somalia, wo das Trauma von Mogadischu den Westen lieber wegsehen ließ, als in Ruanda der Völkermord losbrach. Sie führt weiter über die Jugoslawienkriege, wo geopolitisches Kalkül an die Stelle von Rechtsstaatlichkeit trat, und in den Irak, wo Amerika die Blaupause seiner eigenen Demokratie in Schutt und Asche legte - und mit ihr die Stabilität des gesamten Nahen Ostens.
Von den Farbenrevolutionen in Georgien und der Ukraine bis zum Arabischen Frühling, von Venezuela bis zu den Sanktionsregimen gegen den Iran: Überall zeigt sich dasselbe Muster. Regime stabilisieren sich über drei Säulen - Legitimation, Kooptation und Repression. Westliche Mächte lernten, genau diese Säulen gezielt zum Einsturz zu bringen: durch Sanktionen, die Förderung politischer Gegner und schließlich Regimewechsel nach Drehbuch.
Selten folgte daraus eine stabile Demokratie. Häufiger waren das Ergebnis verstärkte Repression, Staatszerfall und wachsende Verbitterung gegenüber dem Westen. Die Chroniken der Weltunordnung zeigen, wie Demokratieexport zum Machtinstrument wurde, warum Revolutionen scheiterten - und was tatsächlich hinter der moralischen Fassade westlicher Außenpolitik steckt.
Doch während diese Konflikte schwelen, zieht am Horizont ein neuer Systemkonflikt herauf - einer, der alle bisherigen Gewissheiten in Frage stellt und Staaten wie Gesellschaften gleichermaßen unter Druck setzt.
Anmerkungen:
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