Simon Kiwek: CHRONIKEN DER NEUEN WELTUNORDNUNG (1990 BIS 2022) Teil 1, Kartoniert / Broschiert
CHRONIKEN DER NEUEN WELTUNORDNUNG (1990 BIS 2022) Teil 1
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- Herausgeber:
- Simon Kiwek
- Verlag:
- tredition, 06/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783903696013
- Artikelnummer:
- 12779693
- Umfang:
- 152 Seiten
- Gewicht:
- 230 g
- Maße:
- 210 x 148 mm
- Stärke:
- 10 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.6.2026
- Serie:
- Chroniken der Neuen Weltunordnung - Band 1
Klappentext
2002 schwärmte der Vorsitzende des Ausschusses für auswärtige Beziehungen des US-Senats: "Kein russischer Staatschef seit Peter dem Großen hat sich so sehr mit dem Westen verbündet wie Wladimir Putin" Der Name des Senators: Joe Biden. Genau 20 Jahre später stand er als US Präsident Putins Invasion in der Ukraine gegenüber.
Dieses Buch schildert die ökonomischen Anfänge des Zerwürfnisses des Westens mit dem Rest der Welt. Es setzt in den 1990er Jahren an, als der Westen versprach, durch Globalisierung den Wohlstand aller zu heben. Die Realität für den globalen Süden war eine ganz andere. Während man in Washington die Regeln des Welthandels und des Finanzsystems festlegte, fehlte dortigen Regierungen die Macht, eigenen Interessen Geltung zu verleihen.
Statt Marktliberalisierungen verbarrikadierte der Westen sich hinter Agrarsubventionen, technischen Standards, Patentschutz und Antidumpingzöllen. Während der globale Süden dem harten Wettbewerb ausgesetzt blieb, schützte der Westen seine Arbeiter, Bauern und Unternehmen. Die Flut, die alle Boote heben sollte, wurde zum Tsunami, der hunderte Millionen Menschen überrollte. Lateinamerika und Asien wurden von Währungskrisen zerrüttet und ihre Mittelschicht zurück in die Armut geworfen. In Russland implodierte die Industrie und in Afrika zerfielen Staaten als Ganzes. Dieses Buch erzählt die Geschichte der "neuen Weltunordnung" aus der Perspektive jener Gesellschaften, die den Preis für die neoliberale Ordnung zahlten. Es zeigt, wie Regeln, Finanzprogramme und geopolitische Interventionen lokale Demokratien schwächten und Konflikte anheizte - bis der Westen in den 2020er Jahren selbst von den Folgen seiner Politik eingeholt wurde. Auf Basis historischer Forschung, theoretischer Modelle und konkreter Fallstudien hinterfragt das Buch die westlichen Erfolgserzählungen als Hüter von Demokratie und Wohlstand.
Anmerkungen:
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