Imre Kertész: Dossier K., Kartoniert / Broschiert
Dossier K.
- Eine Ermittlung
- Originaltitel: K.dosszie
- Übersetzung:
- Kristin Schwamm
- Verlag:
- Rowohlt Taschenbuch, 03/2008
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783499242076
- Artikelnummer:
- 2237744
- Umfang:
- 240 Seiten
- Copyright-Jahr:
- 2008
- Gewicht:
- 211 g
- Maße:
- 191 x 115 mm
- Stärke:
- 18 mm
- Erscheinungstermin:
- 1.3.2008
Klappentext
Dossier K.: Imre Kertész' bewegendes Zeugnis eines Überlebenden und Literaturnobelpreisträgers
In Dossier K. legt der ungarische Literaturnobelpreisträger Imre Kertész eine zutiefst persönliche Autobiographie vor. Mit schonungsloser Offenheit und literarischer Brillanz vereint er Werkanalyse und Zeitzeugenschaft auf eindringliche Weise. Von den familiären Wurzeln über die Schrecken des Nationalsozialismus und des Holocausts bis hin zu seinem Leben im kommunistischen Ungarn des Kalten Krieges gewährt Kertész tiefe Einblicke in seine Erfahrungen und sein literarisches Schaffen.
Besonders eindrucksvoll schildert er die Entstehung seines berühmtesten Werks, Roman eines Schicksallosen, in dem er seine Erlebnisse als Jugendlicher in den Konzentrationslagern Auschwitz und Buchenwald verarbeitet. Doch auch die Repressionen und Schikanen, denen er als Schriftsteller im Ungarn der Nachkriegszeit ausgesetzt war, finden in Dossier K. eindringlichen Ausdruck.
Imre Kertész' autobiographisches Werk ist ein bewegendes Zeugnis eines Überlebenden, das gleichermaßen von historischer Bedeutung und literarischer Meisterschaft geprägt ist. Es bietet einen tiefen Einblick in das Leben und Werk eines der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.
Biografie (Imre Kertész)
Imre Kertesz, 1929 in Budapest geboren, wurde 1944 nach Auschwitz deportiert und 1945 in Buchenwald befreit. Er gilt seit dem späten Erfolg seines "Roman eines Schicksallosen" als einer der großen europäischen Schriftsteller. Die jahrelange Arbeit an diesem Roman, der 1975 in Ungarn erschien, finanzierte er durch Musicals und Unterhaltungsstücke. Er betätigte sich als Übersetzer von Freud, Nietzsche, Hofmannsthal, Canetti, Wittgenstein und anderen. 2000 erhielt er den "Welt"-Literaturpreis, 2002 den Nobelpreis für Literatur und 2004 den Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten und den Corine - Internationaler Buchpreis 2004 für sein Lebenswerk. 2009 wurde Imre Kertesz mit dem Jean Améry-Preis für Essayistik geehrt, 2013 erhielt er den Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch. Imre Kertész lebt in Budapest und Berlin.Anmerkungen:
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