The Tubs: Hard Life (Limited Indie Edition) (Natural w/ Blue & Yellow Swirl Vinyl) auf LP
Hard Life (Limited Indie Edition) (Natural w/ Blue & Yellow Swirl Vinyl)
Die gute alte Vinyl - Langspielplatte.
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- Label:
- Merge
- Aufnahmejahr ca.:
- 2026
- Artikelnummer:
- 12792108
- UPC/EAN:
- 0673855089003
- Erscheinungstermin:
- 11.9.2026
- Gesamtverkaufsrang: 4990
- Verkaufsrang in LPs: 1812
Anfang dieses Jahres gaben The Tubs mit einer unglaublichen Coverversion von Metallicas »Fade to Black« ihren Vertragsabschluss bei Merge Records bekannt. Nun kündigen sie ihr neues Album »Hard Life« an und veröffentlichen die erste Single »Who's Gonna Love You Now?«.
Bei ihrer Ankunft in den USA anlässlich der ersten landesweiten Tournee von The Tubs sagte Frontmann Owen Williams gegenüber dem »New Yorker«: »Wir sind hier, um das Land zu vereinen. Wir werden so etwa dreimal kommen. Bis dann, denke ich, wird dieser Ort anfangen zu heilen.« Und genau das taten sie dann auch voller Freude: Sie quetschten sich in einen Transporter und durchquerten die Vereinigten Staaten kreuz und quer, um den Massen ihren literarischen, verschlafenen, lebensmüden, »Die Nacht-deines-Lebens«-Hochseilakt zu präsentieren, als dieser am dringendsten gebraucht wurde. The Tubs hat es nie an Ehrgeiz gefehlt - auf »Hard Life» geht es ihnen darum, das »Tub-ullar«-Erlebnis zu verkomplizieren.
Nachdem sie ihre Chemie über zwei vorherige Alben, Hunderte von Auftritten und ein ständig wachsendes Universum von Bands aus dem Londoner Gob Nation Collective (The TSG, Sniffany & The Nits, Spike und Garden Centre) perfektioniert haben, dringt die in London ansässige keltische Jangle-Boyband - Williams (Gesang, Gitarre, Keyboards, Bass), Dan Lucas (Gitarre), Taylor Stewart (Schlagzeug) und Max Warren (Bass) - noch tiefer in das schillernde Herz des virtuosen Indie-Rocks vor. Zu ihnen gesellen sich die regelmäßigen Mitstreiter Lan McArdle (Gesang), George Nicholls (Gitarre) und Rachel Kenedy (Keyboards), die alle schon seit den Tagen von Joanna Gruesome an verschiedenen Projekten im Umfeld von The Tubs mitgewirkt haben; doch das Geheimnis der Üppigkeit von »Hard Life« ist die Mitwirkung des Geigers Chris Haigh, eines Musiklehrers und Session-Musikers, der mit dem Steps-Hit »5, 6, 7, 8« unauslöschliche Spuren im britischen Pop hinterlassen hat. In Anlehnung an Williams' Einsatz von Trillern in den Gesangsmelodien untermalt Haighs Geige den wehmütigen Gesang des Sängers wie ein blauer Fleck.
Bei »Stoop to Me«, dem folkigsten und klimperndsten Popsong des Albums, ergänzen Haighs Licks Williams in seinen selbstironischsten Momenten - das schiefe Lächeln eines Mannes, der versucht, nicht zu zeigen, wie sehr ihn die unerwiderte Liebe verletzt. Beim Album-Opener und Titelsong »Hard Life« ist es die Süße der aufsteigenden Geigenlinien im Mix, die die Härte von Williams' Texten mit den mitreißenden Hymnen von The Tubs verbindet. Die harte Linie, die Williams hier und an anderen Stellen auf »Hard Life« einschlägt, stellt die Vorstellung vom typischen Tubs-Song weiter auf den Kopf. »Mich interessiert, wie Mitgefühl und Geduld für jemanden, der leidet, immer irgendwann zu Ende gehen«, sagt Williams.
»Wie das sowohl etwas Gutes und Befreiendes als auch etwas Trauriges und Brutales sein kann. Aber im Grunde sind es einfach nur Popsongs.«
Exquisite, unwiderstehliche Popsongs. Man höre sie sich so lange an, bis die Heilung beginnt, und dann noch einmal.