Protomartyr: Hotel Usona auf CD
Hotel Usona
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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- Label:
- Domino
- Aufnahmejahr ca.:
- 2026
- Artikelnummer:
- 12836984
- UPC/EAN:
- 0887828057122
- Erscheinungstermin:
- 25.9.2026
Weitere Ausgaben von Hotel Usona |
Preis |
|---|---|
| LP | EUR 29,99* |
- Gesamtverkaufsrang: 6304
- Verkaufsrang in CDs: 2798
Aufgenommen mit dem legendären Produzenten Dave Fridmann (Nick Cave, MGMT, The Flaming Lips) in dessen Tarbox Road Studios im Westen des Bundesstaates New York, ist Hotel Usona – das siebte Studioalbum der Post-Punk-Band Protomartyr aus Detroit – ein Werk, in dem sich die Gruppe mit den Schrecken der heutigen Zeit auseinandersetzt. Es ist keine leichte Kost. Es ist essenziell.
In den letzten zwei Jahrzehnten haben Protomartyr – Sänger Joe Casey, Schlagzeuger Alex Leonard, Bassist Scott Davidson sowie Gitarrist, Multiinstrumentalist und Co-Produzent Greg Ahee – eines der lohnendsten und oft mitreißendsten Gesamtwerke der jüngeren Zeit geschaffen. Dabei bewegen sie sich stets zwischen Licht und Dunkelheit und setzen sich mit all dem auseinander, was uns am meisten ängstigt, traurig macht, anwidert, beschämt und wütend werden lässt: all das, was uns zu Menschen macht.
Casey entwirft hier das Bild seines Landes als ein in die Jahre gekommenes Hotel; jeder Song ist ein Zimmer, in dem ein eigener, problematischer Gast haust: die schleichende Lähmung des modernen Lebens („Sounds We Cannot Hear“), KI („Feed the Sewer“), Abschiebungen („Third Country“), verzerrter Patriotismus („Exalted Eagles“), Gewalt („The Knife Dream“), JD Vance („Converts“) und die oft unerträgliche Last, trotz allem Vater zu werden („Checking Out“). Es ist ein schonungsloser Blick auf eine Nation im freien Fall, die in den Fängen des Faschismus steckt.
Musikalisch erschafft Ahee Welten innerhalb einer Welt. Er lässt sich von Einflüssen aus dem Nahen Osten und der Exotica-Musik der 50er Jahre inspirieren und findet – eine seiner Spezialitäten – eine Schnittmenge zwischen Beklemmung und Freude. All dies – insbesondere Leonards Schlagzeugspiel – gewinnt durch Fridmann, dessen Sohn Jon zudem Bläser beisteuert, an Greifbarkeit und bedrohlicher Intensität. In jedem Song ist die Dringlichkeit spürbar, ebenso wie das Aufbäumen der Band, um dieser Herausforderung zu begegnen. Sie klangen noch nie so kraftvoll. Feedback geben
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