Pipedream: Pipedream auf CD
Pipedream
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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- Label:
- Bad Reputation
- Aufnahmejahr ca.:
- 1979
- Artikelnummer:
- 11109678
- UPC/EAN:
- 3341348053851
- Erscheinungstermin:
- 20.1.2023
Willy Daffren ist ein amerikanischer Sänger mit einer langen und bewegten Karriere. Als Schlagzeuger und Sänger der Psychedelic-Pioniere Hunger aus Portland, Oregon, erlangte er erstmals öffentliche Aufmerksamkeit. Er gründete eine neue Band mit Basslegende Tim Bogert von Cactus, Beck, Bogert & Appice & Vanilla Fudge. Mit dem ehemaligen KGB-, Wizard- & Buddy Miles-Gitarristen Ben Schultz und dem Schlagzeuger Jan Uvena, der später bei Alice Cooper, Alcatrazz & Signal spielen sollte, nannte sich das neue Quartett Pipedream. Die neue Gruppe wurde schnell von ABC Records unter Vertrag genommen, nachdem sie eine Reihe von Showcase-Auftritten in Los Angeles gespielt hatten, und machte sich dann auf den Weg zum Kendun Recorders Studio in Burbank, um ihre Debüt-LP aufzunehmen. Die LP »Pipedream«, die 1979 veröffentlicht wurde, ist eine sträflich übersehene kleine Hard-Rock-LP aus dieser klassischen Ära, die es verdient, besser bekannt und mehr gefeiert zu werden. Wenn man dann noch den Beitrag von Tim Bogert am Bass und Gesang und Willy Daffern am Gesang hinzufügt, ist das Ergebnis unwiderstehlich.
»Pipedream« könnte man als eine Mischung aus Bad Company und Journey sehen. Die Gesangsphrasierung erinnert stark an Steve Perry und wir werden an jeder Ecke mit großen mehrstimmigen Gesangsharmonien verwöhnt. Allerdings passt nicht jeder Track in diese Bad Company / Journey-Schublade. »Only Cause« wird durch ein prominentes Cembalo und gekonnt orchestrierte Streicher zu einer Beatles-artigen Ballade.
»Heather« hat etwas von einem West Coast White Boy Funk im Stil der Doobie Brothers. In »Feel Free« gibt es Momente von schrillem, anspruchsvollem AOR, der an Fusion grenzt, und in »How Long« gibt es ein Tabla- und Piano-Intro und den kurzen, aber unverwechselbaren Sound von Syndrums, die das Jahr der Aufnahme genauer bestimmen als eine Kohlenstoffdatierung. Der Höhepunkt des Albums ist vielleicht »Rosalie«, nicht der Bob Seger-Song, der von Thin Lizzy gecovert wurde, sondern ein Stück, das ohne die unnötigen Streicher auch auf Gary Moores »Still Got The Blues«-Album Platz finden könnte, da es mit einem fantastischen bluesigen Gitarrensound, einem satten, schwülen Gesang und einem warmen, sanften Bass aufwartet.
»Lies« reitet auf einem eindringlichen Rhythmus, der im Mittelteil, wo sich Bass und Leadgitarre gegenseitig an die Gurgel gehen, durch Cowbell und Twin-Kick-Drums ergänzt wird. Tim Bogerts Bassspiel ist durchweg eine Freude zuzuhören. Als bekanntestes und erfolgreichstes Mitglied von Pipedream übt er bewundernswerte Zurückhaltung, wenn es darum geht, sein Ego zu zügeln. Leider war dies die einzige Veröffentlichung der Gruppe, denn Pipedream lösten sich auf, nachdem Bogert wieder bei den reformierten Vanilla Fudge unterschrieben hatte.
Tracklisting
Disk 1 von 1 (CD)
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1 Part Of It All
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2 Love Don't Come Easy
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3 Only Cause
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4 Heather
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5 Feel Free
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6 Dance On Baby
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7 Rosalie
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8 How Long
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9 Lazy Lucy
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10 Lies