Quiet Sun (Phil Manzanera): Mainstream (51st Anniversary Edition) auf LP
Mainstream (51st Anniversary Edition)
Die gute alte Vinyl - Langspielplatte.
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- Label:
- BFD
- Aufnahmejahr ca.:
- 1975
- Artikelnummer:
- 12717920
- UPC/EAN:
- 5020284000430
- Erscheinungstermin:
- 11.9.2026
Weitere Ausgaben von Mainstream |
Preis |
|---|---|
| CD, (51st Anniversary Edition) (Buchformat mit CD & Blu-ray Dolby Atmos) | EUR 39,99* |
- Gesamtverkaufsrang: 1903
- Verkaufsrang in LPs: 517
Quiet Sun war eine englische Progressive-Rock-Band, die sich in den späten 1960er Jahren am Dulwich College in Südlondon formierte und 1971 auflöste. Im Jahr 1975, während einer Tourneepause von Roxy Music, kamen die Gründungsmitglieder wieder zusammen, um ihr einziges Album „Mainstream“ aufzunehmen. Trotz ihres kurzen Bestehens verschafften ihnen ihr experimenteller Ansatz und ihr technisches Können später Anerkennung als einflussreiche Kultband der britischen Progressive-Musikszene. Bandmitglieder: Phil Manzanera (Gitarre), Bill MacCormick (Bass), Dave Jarrett (Keyboards), Charles Hayward (Schlagzeug).
Auf dem Album „Mainstream“ wirken zudem Brian Eno und Ian MacCormick (alias Ian MacDonald – ehemaliger stellvertretender Redakteur des NME und Autor von „Revolution in the Head – The Beatles’ Records & the Sixties“) mit.
Bill MacCormick sagte:
„Es gibt einige Änderungen. Zunächst einmal wurde das frühere Album beim Abmischen stark per Equalizer bearbeitet. Es klingt gut, aber eben wie ein Studioalbum. All das wurde entfernt. Jetzt klingt es so, wie es tatsächlich war: vier Freunde, die nach vier Jahren der Trennung zusammenkamen und – soweit sie sich erinnern konnten – die Stücke von Quiet Sun live im Studio spielten. Und natürlich hatten wir Hilfe von Freunden: Brian Eno und meinem verstorbenen Bruder Ian.
Soweit ich mich erinnere (oder meine Tagebücher es belegen), spielten Charles, David und ich Ende 1974 ein paar kurze Durchläufe. Phil war jedoch mit Roxy in den USA. Im Januar 1975, nach Abschluss von Phils „Diamond-Head“-Sessions, nutzten wir dann abends das Basing Street Studio.
Das Ergebnis ist, dass es sich bei den meisten Aufnahmen auf dem Album um erste oder zweite Takes handelt. In der neuen Version klingt die Musik so, wie ich es mir für die wenigen Gelegenheiten gewünscht hatte, bei denen wir live spielten. Wie zum Beispiel in der Nacht des 12. Februar 1971, als wir im Portsmouth Polytechnic als Vorgruppe von Symbiosis auftraten; nachdem diese ihr Set beendet hatten, lud uns Robert Wyatt – der an jenem Abend bei Symbiosis Schlagzeug spielte – auf die Bühne ein, um mit der dort versammelten Riege wunderbarer Jazzmusiker zu jammen. Ein glücklicher Zufall. Es war das einzige Mal, dass Robert mich Bass spielen sah, bevor im Spätsommer die Einladung für „Mole“ kam. Es klingt also anders.
Aber es gibt auch mehr davon – und alles stammt aus jener Zeit. Bei einem Stück hatten wir etwas Schwierigkeiten. Es stammte von Dave Jarrett. Es existieren zwar vier Takes, aber aus Platzgründen wurde es nicht in das Album aufgenommen. Doch alle Einzelteile waren vorhanden, und dank ein wenig moderner Studiomagie ist es nun doch enthalten – ergänzt um ein nie zuvor gehörtes Klavier-Intro von Maestro Jarrett.
Dann gibt es noch ein neues – nun ja, nicht eigentlich neues, sondern ausgekoppeltes – verträumtes Klavierstück als Abschluss des Albums. Und wir haben uns noch ein paar andere kleine Freiheiten genommen. Ein bisschen Spaß musste schließlich sein.“ „Mainstream“ ist also jetzt sieben Minuten länger (oder 20 % mehr, falls sich jemand fragt, ob sich die Anschaffung lohnt). Und – auch wenn ich natürlich voreingenommen bin – ich finde, es klingt ziemlich gut.
Nun geht es an die Fertigstellung des neuen Albums. Wir haben zehn Titel: einige bisher unveröffentlichte QS-Stücke aus dem Jahr 1971 und einige brandneue Songs. Freunde unterstützen uns mit Beiträgen an Saxofon, Trompete, Geige und Kontrabass. Wir hoffen, dass es richtig gut wird – anders, aber doch vertraut. Aber wann wird es erscheinen?
Okay, ja, wir haben den Veröffentlichungstermin zum 50. Jubiläum verpasst. Unser Fehler. Also peilen wir jetzt das 51. Jahr an. :-)"