Pardoner: Target Practice auf LP
Target Practice
Die gute alte Vinyl - Langspielplatte.
Sie können den Titel schon jetzt bestellen. Versand an Sie erfolgt gleich nach Verfügbarkeit.
Vinyl liefern wir innerhalb Deutschlands immer portofrei.
- Label:
- Bar None
- Artikelnummer:
- 12912646
- UPC/EAN:
- 0032862033810
- Erscheinungstermin:
- 16.10.2026
Weitere Ausgaben von Target Practice |
Preis |
|---|---|
| CD | EUR 16,99* |
Rasante Gitarren, hämmernde Drums und eingängige, aber tiefgründige Texte. Das sind die Mittel, mit denen Pardoner seit über einem Jahrzehnt ihre »Slacker«-Songs gestalten. Auf ihrem fünften Album »Target Practice« verfeinern sie ihren Ansatz weiter, auf der Suche nach einem himmlischen Pop-Hit Ö. Da sie einen kulturellen Rückfall in Richtung Math-Rock und Prog spüren, ist dies ihr bisher geradlinigstes Album.
Fehlend sind die überraschenden Blast Beats und Szenenwechsel, die die Markenzeichen von »Came Down Different« (2021) und »Peace Loving People« (2023) waren. Übrig bleiben 10 prägnante Songs, geprägt von verspielter Boshaftigkeit und Satire. Es ist schwer, inmitten der feindseligen Kräfte dieser Welt kein »Blackpilled«-Doomer zu sein. Die Angriffe der Band auf pseudo-intellektuelle Hochkunst und Kollegen aus der Szene sind jedoch nicht frei von Selbstkritik. »Driving across the country // Preaching bulls**t gospel« wird auf der Lead-Single »Twisted« halb gesungen, begleitet von klirrenden Gitarrenklängen. »Target Practice« – vom »Record Store Final Boss« abgesegnet – ist eine moderne, spritzigere Interpretation des College-Rock der 80er/90er. Flying Nun, Smudge und die lautere Seite von Yo La Tengo sind alle im Geiste präsent. Die Single »Don't Slouch« ist ein Versuch, einen Blessed-Virgins-Song im Xanax-Stil zu interpretieren. Wann wurde diese Band das letzte Mal auf einem One-Sheet erwähnt? Vor ihrem Album-Closer »Changing Mags«, in dem die Band ihr Herz auf der Zunge trägt, covern sie die Nuggets-nahen The Barracudas, deren Text »Target Practice« es auf den Punkt bringt: »Ich bilde mir das nicht ein, ich sehe die Zeichen. Wir leben in gewalttätigen Zeiten.«
Rasante Gitarren, hämmernde Drums und eingängige, aber tiefgründige Texte. Das sind die Mittel, mit denen Pardoner seit über einem Jahrzehnt ihre »Slacker«-Songs gestalten. Auf ihrem fünften Album »Target Practice« verfeinern sie ihren Ansatz weiter, auf der Suche nach einem himmlischen Pop-Hit Ö. Da sie einen kulturellen Rückfall in Richtung Math-Rock und Prog spüren, ist dies ihr bisher geradlinigstes Album.
Fehlend sind die überraschenden Blast Beats und Szenenwechsel, die die Markenzeichen von »Came Down Different« (2021) und »Peace Loving People« (2023) waren. Übrig bleiben 10 prägnante Songs, geprägt von verspielter Boshaftigkeit und Satire. Es ist schwer, inmitten der feindseligen Kräfte dieser Welt kein »Blackpilled«-Doomer zu sein. Die Angriffe der Band auf pseudo-intellektuelle Hochkunst und Kollegen aus der Szene sind jedoch nicht frei von Selbstkritik. »Driving across the country // Preaching bulls**t gospel« wird auf der Lead-Single »Twisted« halb gesungen, begleitet von klirrenden Gitarrenklängen. »Target Practice« – vom »Record Store Final Boss« abgesegnet – ist eine moderne, spritzigere Interpretation des College-Rock der 80er / 90er. Flying Nun, Smudge und die lautere Seite von Yo La Tengo sind alle im Geiste präsent. Die Single »Don't Slouch« ist ein Versuch, einen Blessed-Virgins-Song im Xanax-Stil zu interpretieren. Wann wurde diese Band das letzte Mal auf einem One-Sheet erwähnt? Vor ihrem Album-Closer »Changing Mags«, in dem die Band ihr Herz auf der Zunge trägt, covern sie die Nuggets-nahen The Barracudas, deren Text »Target Practice« es auf den Punkt bringt: »Ich bilde mir das nicht ein, ich sehe die Zeichen. Wir leben in gewalttätigen Zeiten.«