New Miserable Experience: Gild The Lily auf CD
Gild The Lily
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Label:
- Pelagic
- Artikelnummer:
- 12579136
- UPC/EAN:
- 0199538095722
- Erscheinungstermin:
- 23.1.2026
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Preis |
|---|---|
| LP | EUR 26,99* |
New Miserable Experience sind ein in Philadelphia verwurzeltes Kollektiv, das die Strenge der Heavy-Musik durch alternativen Synth-Rock in ausladende, melodiebetonte Songs umwandelt. Was als Zusammenarbeit von Sänger/Bassist David Grossman (ex-Rosetta) und Multi-Instrumentalist Joshua Mahesh Kost begann, hat sich zu einer kompletten Band entwickelt, zu der jetzt auch Rosetta-Schlagzeuger Bruce »B.J.« McMurtrie Jr., der Technical-Metal-Bassist Brett Bamberger (Revocation) und der Gitarrist Brody Uttley (Rivers Of Nihil).
Die Gruppe verzichtet auf technischen Exhibitionismus zugunsten von Stimmung und Melodie und komponiert introspektive Songs, die das genaue Hinhören belohnen. In den zwölf straff arrangierten Tracks des dritten Albums »Gild The Lily« reduziert die Band ihre Palette auf die wesentlichen Elemente: klare Melodien, präzise Dynamik und eine reichhaltige Produktion. Das Album tauscht offenkundigen Bombast gegen Kunstfertigkeit ein und baut emotionales Gewicht eher durch kleine Gesten und geduldige Arrangements als durch Momente des Spektakels auf.
»Beim letzten Album haben wir angefangen, ›unendliche Traurigkeit‹ als eine Art Schlagwort zu verwenden. Ich denke, das fasst die Stimmung des Albums und des gesamten Projekts zusammen. Wir sind in der Welt von Jeff Buckley, Puma Blue, Radiohead, Deftones und The Black Queen zu Hause«, sagt Grossman.
Klanglich verbindet »Gild the Lily« alternativen Synth-Rock mit chorusartigen Gitarren und einer Rhythmusgruppe, die zwischen straffem Antrieb und geräumigem, hallgetränktem Raum wechselt. Die Arrangements, sowohl elektronisch als auch instrumental, verhandeln glatte und glatte Tanzbarkeit neben unheimlichen Kanten. Die Ästhetik der Band ist von bewusster Sparsamkeit geprägt: Die Texturen werden so gewählt, dass sie eher der Stimmung und der Erzählung dienen als dem technischen Exhibitionismus, und die Arrangements offenbaren ihre Tiefe erst beim wiederholten Anhören.
»Gild the Lily« ist eine eklektische Sammlung, die nicht nur groovt und zur Bewegung anregt, sondern auch mit ihrem ätherischen Wehklagen den Nerv trifft.
Disk 1 von 1 (CD)
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1 Heartsick
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2 Ordinary People
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3 The Devil We Know
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4 In the House of Denial
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5 Infinite Sadness
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6 Payback from God
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7 Yours to Bury
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8 Perfect Things
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9 Letters to Insomnia
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10 Perfect Blue
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11 Running the Fear of It Dry
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12 Ataraxia