Eaves Wilder: Little Miss Sunshine auf CD
Little Miss Sunshine
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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- Label:
- Secretly Canadian
- Aufnahmejahr ca.:
- 2025
- Artikelnummer:
- 12608381
- UPC/EAN:
- 0656605050423
- Erscheinungstermin:
- 17.4.2026
Weitere Ausgaben von Little Miss Sunshine |
Preis |
|---|---|
| LP, (Yellow/Orange Ecomix Vinyl) | EUR 27,99* |
Nachdem die Londonerin Eaves Wilder letztens im November ihren Indie-Shoegaze-Rock-Song »Everybody Talks« veröffentlicht hat, kündigt sie heute ihr mit Spannung erwartetes Debüt »Little Miss Sunshine« an, das über Secretly Canadian erscheinen wird. Gleichzeitig teilt sie die neue Single »Hurricane Girl« – eine stürmische Absichtserklärung, die das Tor in ihre neue Soundwelt aufstößt.
»Little Miss Sunshine« ist komplett ausgereift und durch und durch ihr eigenes Werk, mit Einflüssen sowohl aus der Gegenwart (CMAT, Harry Styles, The 1975) als auch aus der Vergangenheit (Bikini Kill, Slowdive, Lush).
Im April 2026 bringt Eaves Wilder ihr heiß erwartetes Debütalbum »Little Miss Sunshine« raus. Die Platte ist ein krasser Entwicklungssprung für die Singer-Songwriterin aus Nord-London, die 2020 mit 16 Jahren mit ihrem selbst aufgenommenen Lockdown-Release »Won't You Be Happy« zum ersten Mal auf sich aufmerksam gemacht hat. Eaves begann mit der Arbeit an »Little Miss Sunshine« nach einer Phase des Nachdenkens, in der sie sich fragte, ob sie der Musik in ihrem Kopf letztlich gerecht werden könnte. Wer sich mit dem Album beschäftigt, entdeckt zehn Songs, die sich an den Zyklen der Natur orientieren, um die emotionalen Stimmungen zu erklären und zu feiern, die uns zu Menschen machen. »Als ich am Boden war«, erinnert sich Eaves, die an einer Stelle sogar lacht, als sie sich daran erinnert, wie sie beschloss, die Musik ganz aufzugeben, um in ein Kloster einzutreten: »Ich wollte einfach nur unmenschlich, gefühllos und unbewegt sein. Wie ein Berg oder ein Baum. Oder der Himmel. Das sind alles Dinge, die einen Zweck haben, aber ich wusste nicht, was mein Zweck war. Und so musste ich es herausfinden, Song für Song.«
Auf »Little Miss Sunshine« wird diese Geschichte in spannenden Episoden erzählt, angefangen mit den ersten Sekunden des Albums und der Lead-Single »Hurricane Girl«, einer sensationellen Synergie aus durchscheinenden Shoegaze-Harmonien und elementaren Rockgitarren, inspiriert durch Dokumentarfilme über Sturmjäger, wobei die Metapher verwendet wird, um ein Licht auf Freunde zu werfen, die gezwungen waren, stürmische Beziehungen zu suchen. »Ich habe das Gefühl, dass dies mein Pearl-Jam-Song ist«, erklärt sie. »Das erste Mal, als ich Pearl Jam hörte, war ich auf einem riesigen Berg in Wales. In derselben Woche hörte ich auch zum ersten Mal Jagged Little Pill von Alanis Morissette.« Von hier aus, bis hin zu »Summer Rolls« und seinem schmerzlich bewegenden Requiem an die Kindheit, fungiert jeder Song auf »Little Miss Sunshine« als leuchtender Koordinatenpunkt in einem Bogen der Selbstfindung.
Da ist der hochfliegende Klangrausch »Everybody Talks«, mit seinem ansteigenden Crescendo aus aufdringlichen Stimmen, der auf beiden Seiten des Atlantiks große Unterstützung im Radio fand. Für »Mountain Sized« bezog sie sich auf Lily Allens Single »The Fear« aus dem Jahr 2009 – »weil da diese eine Frau ist, die ganz beiläufig all die schlimmsten Dinge über sich selbst aufzählt, Dinge, die man sich eigentlich nicht trauen würde zuzugeben«. In Eaves' Song wird diese aufkommende Angst jedoch durch einen panoramischen Refrain ausgelöscht, in dem sie die Grenzen ihrer realen Welt durchbricht, um zu verkünden: »But in my mind / But in my mind / I am taller than the highest mountain sides«. In dem schmerzlich melodiösen »The Great Plains« hinterfragt Eaves ihre frühesten Erinnerungen, in denen sie ihre ältere Schwester Dora vergötterte. »Sie war so zurückhaltend und wie eine Meerjungfrau«, erinnert sich Eaves, »und ich wurde von meinen Emotionen beherrscht - und je mehr ich versuchte, das nicht zu sein, desto mehr wurde mir klar, dass ich niemals wie sie sein könnte.« In dem Song findet Eaves eine Art Selbstakzeptanz, indem sie auf die Natur schaut, um zu erfahren, dass es okay ist, so zu sein, wie sie ist: »As I erupt into a blaze / It's ok the sky will do the same/Let no-one bat an eye when / Every year I'll hibernate till May / Because no-one blames the clouds for rain / So take me as I am, tears down my face.« Als die Sessions an Fahrt gewannen, fand Eaves Inspiration in zeitgenössischen Veröffentlichungen. Beispiele dafür waren Wolf Alice (»die einzige Band, die die Balance gefunden hat, die ich immer suche - die Kombination aus schweren Gitarren und hohen, ätherischen Vocals«), Mannequin Pussy (»sie gaben mir etwas von dem, was ich [in der Ära von Riot Grrrl] vermisst habe, als L7 und Babes In Toyland auf Tour waren«) und CMATs »geradlinig brillantes Songwriting«.
Weitere Highlights auf einem Album, das von ihnen geprägt ist, sind Daisy Chain Reaction, dessen glitzernder Power-Pop-Glanz einen Text über die Kultur des Wettbewerbs rund um Essstörungen verbirgt, und der unangenehme, mechanisierte Angriff von Just Say No, ein Song, der auf den brutalen Wahrheiten basiert, die Eaves und ihre Freundinnen in ihren Auseinandersetzungen mit missbräuchlichen Männern gesammelt haben. Zwei Jahre lang hat Eaves unermüdlich daran gearbeitet, jeden einzelnen Vers, Refrain, Pre-Chorus und Middle Eight auf »Little Miss Sunshine« zu verfeinern, bevor sie mit dem Co-Produzenten des Albums, Andy Savours (My Bloody Valentine, The Killers, The Horrors), ins Studio ging. Dies ist ein Album, auf dem jedes einzelne Detail seinen Platz verdient hat und das Zeugnis ablegt von der einzigartigen musikalischen Vision seiner Schöpferin.