Conrad Ansorge: Streichquartette Nr.1 & 2 (op.13 & 20) auf CD
Streichquartette Nr.1 & 2 (op.13 & 20)
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
+Cellosonate d-moll op. 24
- Künstler:
- Orpheus String Quartet, Peter Hörr (Cello), Oliver Triendl (Klavier)
- Label:
- CPO
- Aufnahmejahr ca.:
- 2018
- Artikelnummer:
- 8977572
- UPC/EAN:
- 0761203524921
- Erscheinungstermin:
- 8.10.2026
- Gesamtverkaufsrang: 320
- Verkaufsrang in CDs: 133
Conrad Ansorge ist eine jener musikhistorischen Geistergestalten, die sich schattenhaft durch die Biographien prominenter Persönlichkeiten ziehen, ohne dabei selbst merklich ins Bewusstsein getreten zu sein. Wir finden seinen Namen unter den letzten Schülern Franz Liszts, entdecken ihn als Lehrer von Selim Palmgren und Wilhelm Furtwängler, lesen womöglich auch, dass er einst als »Metaphysiker« des Klaviers bezeichnet wurde – und greifen, wofern das Interesse an seinem eigenen Schaffen geweckt ist, nahezu ins Leere. Ganze zwei oder drei Stücke verteilen sich derzeit im allgemeinen Tonträgerangebot, weshalb die hier vorliegende Einspielung der beiden Streichquartette und der Cellosonate das verfügbare Ansorge-Repertoire um glatte 100 % erweitert. Dabei lernen wir einen außergewöhnlichen Rhetoriker kennen, der zweifellos von den späten Beethoven-Quartetten herkommt: Die ausgedehnten, expressiv aufgeladenen Rezitative, die komplexe Kontrapunktik und innige Lyrik, die eigentümlichen Architekturen und seltsamen Klangwirkungen erzeugen einen unwiderstehlichen Sog, dem man sich desto williger ausliefert, als er uns mit bleibenden Eindrücken zum Wiederhören einlädt.
Rezensionen
"Absolut überzeugende spätromantische Musik.Diabolische Cello-Sonate
Welch fulminanter Pianist Ansorge war, lässt sich am Klavierpart der Cello-Sonate ablesen, die eher den Charakter einer Cello-Rhapsodie trägt. Hier finden sich Teufeleien wie gefesselte Triller mit jeweils viertem und fünften Finger simultan in beiden Händen, blitzschnelles Übergreifen, schnelle Oktavpassagen, bei denen der Pianist auch noch vermeiden muss, den armen Cellisten, der ebenfalls mit Passagen bis in die höchsten Lagen gefordert wird, nicht mit der Wucht seines Instruments zu erschlagen...Hochinteressante spätromantische Musik in Nähe von Richard Strauss, Alexander v. Zemlinsky und Max Reger. Gelungene Alternative zu Fauré, Debussy und Ravel. Definitiv empfohlen." (Klassik heute)
Disk 1 von 1 (CD)
Streichquartett Nr. 1 As-Dur op. 13 "Vigilien"
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1 1. Andante sostenuto ed espressivo
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2 2. Allegro non troppo ma energico
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3 3. Adagio ma non troppo
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4 4. Moderato maestoso
Streichquartett Nr. 2 A-Dur op. 20
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5 1. Allegretto
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6 2. Non troppo Adagio
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7 3. Innig und zart (Allegretto)
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8 4. Maestoso (Breit, aber nicht schleppend)
Cellosonate d-moll op. 24
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9 1. Andante quasi Recitativo – Quasi Allegro
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10 2. Poco Adagio, dolente
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11 3. Nicht schnell, aber leidenschaftlich (Allegretto non troppo, ma appassionato)
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