Robin Stevens: Orchesterwerke Vol.2 auf CD
Orchesterwerke Vol.2
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
Cellokonzert; Oceanic Lullaby für Oboe & Kammerorchester; Into the Deep
- Künstler:
- Alice Neary, Stephane Rancourt, Royal Scottish National Orchestra, Paul Mann
- Label:
- Toccata
- Aufnahmejahr ca.:
- 2025
- Artikelnummer:
- 12608266
- UPC/EAN:
- 5060113447647
- Erscheinungstermin:
- 6.3.2026
Die kompositorische Laufbahn von Robin Stevens, geboren 1958 in Wales und heute in Manchester lebend, lässt sich in zwei Phasen unterteilen, die durch eine Krankheitsphase voneinander getrennt sind. In der ersten Phase komponierte er hauptsächlich Kammermusik und Kirchenmusik für die Gemeinde, in der er beschäftigt war. Nach seiner Genesung entwickelte er ein Interesse für größere Formen und schrieb drei umfangreiche Konzerte und eine Reihe weiterer Orchesterwerke.
Stevens’ groß angelegtes, vierstimmiges Cellokonzert ist so etwas wie ein jüngerer Cousin von Brittens Cellosinfonie, in dem das Orchester in einen kaleidoskopischen Dialog mit dem Solisten tritt, wobei die Gemütslagen von humorvoll bis heroisch reichen. Auf dem vorliegenden Album ist es zwischen einer charmanten orchestralen Miniatur »Oceanic Lullaby« für Oboe und kleines Orchester und einer suchenden sinfonischen Dichtung »Into the Deep« eingebettet. In allen drei Werken ermöglicht Stevens’ meisterhafte Beherrschung der orchestralen Klangfarben, dass sich der musikalische Diskurs fast wie ein wortloses Drama entfaltet.
Rezensionen
"Das vorliegende Album ist das zweite, das von dem im Februar dieses Jahres im Alter von 67 Jahren verstorbenen britischen Komponisten Robin Stevens bei Toccata Classics erschienen ist. Stand im ersten Album das mit mehr als 40 Spielminuten buchstäblich ausufernde und technisch hoch anspruchsvolle Fagottkonzert (2014–16) des Briten im Fokus, so ist es hier das nur ca. fünf Minuten kürzere Cellokonzert (2018–20). Stevens, selbst ein begnadeter Cellist, hat einige seiner besten Werke für „sein“ Instrument geschrieben, unter anderem je eine Cello-Solo-Sonate und -Suite. Seine intime Kenntnis des Instruments lässt sich seinem meisterhaft konzipierten Konzert ablauschen. „Es ging mir darum, den im Wesentlichen lyrischen Charakter des Instruments zu würdigen“, schreibt Stevens im Booklet. Das Werk stellt sich hörbar und sehr (selbst-)bewusst in die Nachfolge der ebenfalls viersätzigen „Symphony for Cello & Orchestra“ (1963) von Benjamin Britten, wie Stevens Musik überhaupt diesem großen Vorbild im Speziellen – und der britischen Orchestertradition im Allgemeinen – nacheifert. Heißt: Wer die Werke von Britten, Arnold Bax, William Alwyn oder Edmund Rubbra liebt, wird sicherlich auch diejenigen von Stevens mögen. In dem kurzen „Oceanic Lullaby“ (1999, orch. 2009) für Solo-Oboe und kleines Orchester gelingt Stevens die Vereinigung eines typisch englischen „Sea Pictures“ mit „Countryside Music“. Das klanglich faszinierendste und konzeptionell anspruchvollste Werk des Albums ist die Tondichtung „Into the Deep“ (2025), die mit unterschiedlichen Tonalitäten, Timbres und dynamischen Leveln experimentiert und dabei „In die Tiefe“ der orchestralen Möglichkeiten absteigt. Der schottische Klangkörper und die Solisten machen in allen Werken eine ganz exzellente Figur. Empfehlung!" (Fono Forum, Burkhard Schäfer)Disk 1 von 1 (CD)
Oceanic Lullaby für Oboe und kleines Orchester
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1 Poco adagio (swelling like the sea)
Konzert für Violoncello und Orchester
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2 1. Andante maestoso - Moderato
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3 2. Scherzo: Allegro vivo
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4 3. Adagio
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5 4. Finale: Allegro molto moderato
Into the Deep
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6 Poco andante (with tension and suspense)