Musik für Saxophon & Klavier "Cantar del Alma" auf Super Audio CD
Musik für Saxophon & Klavier "Cantar del Alma"
Die SACD verwendet eine höhere digitale Auflösung als die Audio-CD und bietet außerdem die Möglichkeit, Mehrkanalton (Raumklang) zu speichern. Um die Musik in High-End-Qualität genießen zu können, wird ein spezieller SACD-Player benötigt. Dank Hybrid-Funktion sind die meisten in unserem Shop mit "SACD" gekennzeichneten Produkte auch auf herkömmlichen CD-Playern abspielbar. Dann allerdings unterscheidet sich der Sound nicht von einer normalen CD. Bei Abweichungen weisen wir gesondert darauf hin (Non-Hybrid).
Federico Mompou: Cantar del Alma
+Sergej Rachmaninoff: 6 Romanzen op. 38
+Xavier Montsalvatge: Cinco canciones negras
+Richard Wagner: Vorspiel und Liebestod aus "Tristan und Isolde"
+Fernando Obradors: Canciones clasicas espanolas
- Tonformat:
- stereo/multichannel (Hybrid)
- Künstler:
- Carlos Gimenez (Saxophon), Jose Alberto del Cerro (Klavier)
- Label:
- MDG
- Aufnahmejahr ca.:
- 2025
- Artikelnummer:
- 12670767
- UPC/EAN:
- 0760623239064
- Erscheinungstermin:
- 22.5.2026
Wohl noch nie zuvor war das Saxofon so zu hören wie auf dieser neuen Aufnahme: Carlos Gimenez erkundet die gesangliche Seite seines Instruments mit beeindruckender Wirkung. Gimenez lässt das oft als robust belächelte Instrument atmen, seufzen, singen und sprechen. So entstehen ganz neue »Lieder ohne Worte« von Rachmaninoff über Mompou bis Wagner, einfühlsam begleitet von José Alberto del Cerro am Konzertflügel.
Das Herzstück und Höhepunkt dieser überaus abwechslungsreichen Aufnahme: »Vorspiel und Liebestod« aus Wagners »Tristan und Isolde«– ein wahrhaft Gänsehaut erzeugender Moment der Emotion! Erstaunlich, wie es Gimenez gelingt, auch ohne Text die Intensität endloser, unerfüllter Sehnsucht zu vermitteln.
Katalanische Lieder von Xavier Montsalvatge, Fernando Obrador und Federico Mompou sorgen für einen ausdrucksstarken Kontrast, mal karibisch, mal spanisch, mal völlig introvertiert; mit den Sechs Romanzen von Sergej Rachmaninoff ist dann zudem eine sehr intime Seite des gefeierten russischen Klaviervirtuosen zu erleben.
Das vielleicht Überraschendste an diesem in jeder Beziehung ungewöhnlichen Album ist die unaufdringliche Natürlichkeit, mit der all dies zu hören ist. Gimenez und del Cerro finden genau den richtigen Ton, und schaffen es, selbst aus bekannten Stücken unerwartete Farben zum Vorschein zu bringen. All dies ist in feinster Super- Audio-CD Technik eingefangen für ein ebenso überraschendes wie beglückendes Hörerlebnis.
Rezensionen
„Er wolle die lyrische Essenz und die expressive Klangschönheit seines Instruments hervorheben, schreibt der spanische, inzwischen in Deutschland lebende Saxophonist Carlos Gimenez zu seinem CD-Debüt... Es ist schlichtweg schöne Musik, die der junge Spanier mit viel Gefühl und wunderbarem Ton präsentiert.“ (Klassik Festival)„- Die Repertoire-Auswahl ist spannend: im Zentrum steht eine Bearbeitung von zwei Passagen aus Richard Wagners „Tristan und Isolde“ („Vorspiel“ und „Liebestod“) – inklusive des berühmten „Tristan-Akkords“. Umringt wird dieser ‚Wagner-Block‘ von Werken spanisch-katalanischer Komponisten, dazu kommen noch sechs Romanzen von Sergej Rachmaninoff. - Carlos Giménez möchte (wie er selbst sagt) mit „Cantar del Alma“ das „Publikum einladen, die lyrische Seite des Saxophons zu entdecken. Dieses Instrument, das oft für seine Virtuosität und Kraft gefeiert und mit Jazz, zeitgenössischer Musik und erweiterten Spieltechniken assoziiert wird, zeigt in diesem Programm eine ganz andere Seite: pure Emotion, zarte Melancholie und sinnliche Tiefe.“ - Diese „sinnliche Tiefe“ kann Carlos Giménez dank seines wunderbar-warmen Saxofon-Tons perfekt vermitteln. Und mit dem Pianisten José Alberto del Cerro hat er einen kongenialen musikalischen Partner an der Seite mit großer kammermusikalischer Sensibilität.“ (SWR Kultur)
„... gerade hier (Wagner Tristan-Liebestod) bietet das Duo seine ganze künstlerische Überzeugungskraft auf. Der berühmte Akkord, der sich nicht auflösen will, findet im langen Atem des Saxophons eine fast körperliche Entsprechung; die Adaption lebt nicht allein von der grenzenlosen Emotionalität des Instruments und der Konzentration, mit der beide die unerlöste Sehnsucht ausbreiten, sondern ebenso davon, dass alles Vorherige diesen Moment vorbereitet hat. Ein so vertrautes Stück, in solch neuer Steigerung und Tiefe durchlebt, gehört zu den schönsten Überraschungen des Albums... Dass alles so unmittelbar wirkt, verdankt sich nicht zuletzt der referenzverdächtigen Detmolder Produktion: Dabringhaus und Grimm betten das Duo in einen natürlichen, offenen Raum, ohne aufdringliche Direktheit, ohne Schönfärberei. Das körnige Obertonspektrum des Saxophons bleibt erhalten, der Flügel steht plastisch und farbig daneben; wer über eine SACD-fähige Anlage verfügt, wird mit einer Tiefenstaffelung belohnt, die das Konzept des Albums – Intimität, Atem, vokale Nähe – erst vollständig einlöst.“ (Klassik Heute Empfehlung)
„ Fabelhaft... er verwandelt das Saxophon in eine echte menschliche Stimme und lässt die Nuancen des Gesangs mit bemerkenswerter Intensität erklingen, insbesondere in Rachmaninows „Sechs Romanzen“ op. 38, Montsalvatges „Cinco canciones negras“ oder auch in Wagners ergreifendem Vorspiel und Isoldes Tod. An seiner Seite steht der spanische Pianist José Alberto del Cerro, ein regelmäßiger Partner, vielbeschäftigter Kammermusiker und gefragter Begleiter, der sich durch ein Spiel auszeichnet, das klangliche Transparenz, rhythmische Flexibilität und ein ausgeprägtes Gespür für das gemeinsame Atmen vereint. Die Interpretation vermeidet konsequent jede Übertreibung und setzt stattdessen auf eine verinnerlichte Emotionalität, die den harmonischen Reichtum der Werke und die außergewöhnlichen lyrischen Möglichkeiten des Saxophons zur Geltung bringt. Unterstützt durch die für das Label charakteristische audiophile Mehrkanal-Tonaufnahme profitiert das Album von einer weitläufigen Räumlichkeit und einer außergewöhnlichen Klarheit, die sowohl die Nuancen des Atems als auch die Resonanzen des Klaviers zur Geltung bringen. Eine Neuerscheinung von unbestreitbarer Originalität.“ (OpusHD)
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