Matthias Krüger: Rosebud für Tänzer, Sensoren & Live-Elektronik auf CD
Rosebud für Tänzer, Sensoren & Live-Elektronik
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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+Contem(s)lations für Orgel & mechanische Anschlagsvorrichtungen; Renk für leicht präparierten Flügel; Fuckin' A! für Saxophon; Nun schauervoll einmalig blickt es mich an für Viola & Akkordeon
- Künstler:
- Tobias Hagedorn, Claudia Chan, Xavier Larsson Paez, Sofia von Atzingen, Nejc Grm, Victor Virnot, Matthias Krüger
- Label:
- Wergo
- Aufnahmejahr ca.:
- 2025
- Artikelnummer:
- 12673537
- UPC/EAN:
- 4010228741827
- Erscheinungstermin:
- 8.5.2026
Matthias Krügers Musik tritt als Instrumentalkomposition unterschiedlichster Besetzung und Bauart ebenso in Erscheinung wie als multisensorische Gemengelage aus Klang, Bild und Bewegung oder als reine Elektronik oder ... - eine ästhetische Bandbreite, die das Programm dieses Albums ausschnitthaft widerspiegelt. Dennoch gibt es wesentliche Konstanten in Krügers Werken: Eine davon ist die Körperlichkeit ihrer Sprachformen und damit eine enge Bindung an die Gestaltungskraft ihrer Akteure. Klänge werden erforscht und neubestimmt, Physiognomien und Zusammenhänge erkundet. Das frühe Orgelstück "conTemp[s]lations" scheint zunächst aus dem Rahmen zu fallen, weist jedoch bereits in seiner raumgreifenden Mikrotonalität und unkonventionellen Farbigkeit auf spätere elektronische Stücke wie "rosebud" hin. Alles in diesem kontemplativen Klangkontinuum ist auf fließende Transformationen der Tonqualitäten und klangfarblichen Mischungsverhältnisse aus. Dagegen sind die instrumentalen Monologe und Dialoge von "fuckin' A!", "renk" und "nun schauervoll einmalig blickt es mich an" von hoher Ereignisdichte und Bewegungsenergie geprägt. "rosebud", ein Stück fur Tänzer, Sensoren und LiveElektronik entstand am renommierten Pariser IRCAM in Zusammenarbeit mit dem Tänzer Victor Virnot, dessen Choreografie eng mit den live-elektronischen Prozessen verknüpft ist. Beide Ebenen haben sich im Entstehungsprozess gegenseitig beeinflusst, ja geradezu bedingt, bis "rosebud" zu seiner endgültigen, verbindlichen Form fand. Der Tänzer verkörpert einen "erweiterten" Musiker - ein Mischwesen aus Mensch und Maschine.