Eloain Lovis Hübner: Kammermusik "Crunch" auf CD
Kammermusik "Crunch"
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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Crunch Modes 1.0; Crunch modes 3.0; Untitled; Trauma und Zwischenraum 1-3
- Künstler:
- Lange / Berweck / Lorenz, Arditti Quartet, Auditivvokal Dresden, Schallfeld Ensemble, airborne extended, Spoldzielnia Mucyczna Contemporary Ensemble, Olaf Katzer, Leonhard Garms,
- Label:
- Wergo
- Aufnahmejahr ca.:
- 2025
- Artikelnummer:
- 12619853
- UPC/EAN:
- 4010228644920
- Erscheinungstermin:
- 20.3.2026
Es knirscht, raschelt, rauscht, rattert, blubbert - erweiterte Spieltechniken, Präparationen und diverse Alltagsmaterialien bringen in den Kompositionen von Eloain Lovis Hübner eine scheinbar endlose Vielfalt an Klängen hervor. Hübner begreift Klang dabei nicht als gesichertes Material, sondern als Zustand oder 'als lebendige Relation zwischen Körpern - instrumental, vokal oder elektronisch', wie Booklet-Autorin Sophie Emilie Beha beschreibt. 'Die Musik bleibt stets in Bewegung, zieht an, stößt ab, kippt, schimmert, bricht auf und setzt sich neu zusammen. Sie schafft Räume, in denen Hören selbst zu einer körperlichen Erfahrung wird: fokussiert, fragil und dabei voller Energie.' Zwei Werkreihen stehen im Zentrum des Albums. "crunch modes 1.0" (Schallfeld Ensemble) und "crunch modes 3.0" (Spoldzielnia Muzyczna Contemporary Ensemble) offenbaren zunächst, was typisch ist für Hübners Komponieren ist - sie zoomen zwischen Mikro- und Makroorganismen und bewegen sich zwischen Struktur und Kontrollverlust, Akkumulation und Zerfall und Radikalität und Zartheit. "Trauma und Zwischenraum" entstand unter den Eindrücken der Corona-Pandemie und nimmt drei ganz unterschiedliche Besetzungen in den Blick: im ersten Werkteil Blockflöte, Flöte, präparierte Harfe und Cembalo des Ensembles airborne extended. Im zweiten Teil tauschen die Musiker: innen des Arditti Quartet den Bogen gegen Schneebesen, Korken oder Zahnbürste und erschaffen damit akustische Metaphern. Beim dritten Teil, interpretiert vom Trio Lange//Berweck//Lorenz, kommen hybride Klangkörper wie Akkordeon plus Effektgerät oder Korg MS 20 Mini mit E-Gitarre zum Einsatz. In "[untitled]", dem einzigen Vokalwerk auf dem Album, beschäftigt sich AuditivVokal Dresden mit Nonsens-Rede, Geräuschimitation und Filmsprache, die sich auf die legendäre Flughafenszene des Films "Casablanca" bezieht.
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