Hans Fährmann: Orgelwerke aus dem Nachlass auf 2 CDs
Orgelwerke aus dem Nachlass
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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Tonbilder für Orgel op. 76 "Bilder deutscher Dome"; Orgelsonate Nr. 14 mit Fuga transcendentale G-Dur op. 79; Fantasie & kanonisches Duo op. 89 "Allerseelen"
- Künstler:
- Andreas Jetter (Schuster-Orgel Johanniskirche Zittau)
- Label:
- Ambiente
- Aufnahmejahr ca.:
- 2025
- Artikelnummer:
- 12913710
- UPC/EAN:
- 4029897020591
- Erscheinungstermin:
- 21.9.2026
- Gesamtverkaufsrang: 929
- Verkaufsrang in CDs: 436
Orgelwerke aus dem Nachlass von Hans Fährmann, erstmals auf CD eingespielt
Von den späten Orgelwerken des romantischen Komponisten Hans Fährmann (1860-1940) war bislang wenig bekannt. Zu den bedeutendsten Tonschöpfungen zählt der zwischen 1922 und 1924 entstandene Zyklus „Bilder deutscher Dome“ op. 76. Es handelt sich um groß angelegte musikalische Fantasien, die in technischer wie interpretatorischer Hinsicht höchste Anforderungen stellen. Bereits zu seinen Lebzeiten galten Fährmanns Werke als berüchtigt schwierig, was ihrem kommerziellen Erfolg nicht besonders zuträglich war. So erschien aus diesem Zyklus lediglich die erste Nummer, die „Ulmer Münster-Fantasie“, 1937 im Druck. Die übrigen Teile – „Kölner Dom“, „Regensburger Dom“ und „Erfurter Dom“ – verblieben als Manuskripte im Nachlass des Komponisten und wurden dort erst im Sommer 2025 von Andreas Jetter wiederentdeckt. Ein weiteres Vermächtniswerk ist die unveröffentlichte Sonate Nr. 14 mit „Fuga transcendentale“ op. 79. Auch ihr Manuskript befand sich im Nachlass des Komponisten und wurde nun von Andreas Jetter erstmals eingespielt. Als letzte Orgelsonate Fährmanns bildet sie den Gipfelpunkt eines Lebenswerks, das über Jahrzehnte hinweg die Gattung der romantischen Orgelsonate erweitert hatte. Harmonisch und kompositorisch überschreitet das Werk die Grenzen des bis dahin Erreichten, während seine technischen Anforderungen vielfach an die Grenze des Spielbaren führen. Als adäquates Instrument für diese Ersteinspielungen verwendet Andreas Jetter die große romantische Schuster-Orgel (1929) in der Johanniskirche Zittau, die gleichzeitig wertvolle Pfeifenbestände der Vorgängerorgel der Firma Jehmlich aus dem 19. Jahrhundert enthält. Von besonderer Eindrücklichkeit ist der offene 32-Fuß-Principal im Prospekt, dessen mächtige Pfeifen den Raum nicht nur optisch prägen, sondern auch ein klangliches Fundament von außergewöhnlicher Tiefe und Präsenz schaffen. Nach sorgfältiger Restaurierung durch Orgelbau Jehmlich erklingt die Zittauer Johannisorgel heute wieder als eindrucksvolles Zeugnis sächsischer Orgelbaukunst.
Disk 1 von 2 (CD)
Tonbilder für Orgel op. 76 "Bilder deutscher Dome"
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1 1. Ulmer Münster
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2 2. Kölner Dom
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3 3. Regensburger Dom
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4 4. Erfurter Dom
Disk 2 von 2 (CD)
Orgelsonate Nr. 14 mit Fuga transcendentale G-Dur op. 79
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1 1. Lento - Allegretto
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2 2. Fuga transcendantale. Moderato assai
Fantasie & kanonisches Duo op. 89 "Allerseelen"
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3 Adagio, mesto e mysterioso. - Meno mosso (Canon).
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