Wilhelm Grosz: Klavierwerke Vol.2 auf CD
Klavierwerke Vol.2
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
Kleine Sonate op. 16; Symphonische Variationen über ein eigenes Thema op. 9; 3 Stücke für Klavier op. 33
+Johann Strauss II / Wilhelm Grosz: Accellerationen op. 234; An der schönen blauen Donau op. 314
- Künstler:
- Gottlieb Wallisch (Klavier)
- Label:
- Grand Piano
- Aufnahmejahr ca.:
- 2025
- Artikelnummer:
- 12640357
- UPC/EAN:
- 0747313995615
- Erscheinungstermin:
- 10.4.2026
Der Wiener Komponist, Dirigent und Pianist Wilhelm Grosz war ein Musiker von bemerkenswerter Vielseitigkeit und weitreichendem Einfluss. Schon in jungen Jahren erntete er als Komponist kritisches Lob für seine technisch anspruchsvollen Symphonischen Variationen über ein Originalthema, die als 'dramatische Tondichtung, die sich zu symphonischer Größe entfaltet - auf nur einem Instrument' gepriesen wurden. Die "Kleine Sonate" zeichnet sich durch große Tiefe und Klarheit des Ausdrucks aus, während die Walzertranskriptionen den Johann-Strauss-Sohn-Boom im London der 1930er Jahre aufgriffen. Die höchst originellen "Drei Stücke" wurden kurz vor dieser Aufnahme wiederentdeckt. Gottlieb Wallisch ist in den renommiertesten Konzertsälen und bei Festivals weltweit aufgetreten, darunter in der Carnegie Hall in New York und beim Beethovenfest in Bonn. Er hat zahlreiche Aufnahmen für Plattenlabels gemacht und mit renommierten Dirigenten und Orchestern zusammengearbeitet. 2012 wurde er zum Steinway-Künstler ernannt.
Rezensionen
"Rechnet man das Album „20th Century Foxtrotts 1 – Austria and Czechia“ (Grand Piano, 2020) dazu, dann handelt es sich hier um das dritte Album, auf dem der österreichische Pianist Gottlieb Wallisch Klaviermusik seines Landsmanns Wilhelm Grosz (1894–1939) präsentiert. Nach „Piano Music 1“ (2023) ist es das zweite, auf dem ausschließlich Grosz-Werke erklingen. An das hohe Niveau von 1 knüpft die 2 locker an, zumal Wallisch auch hier wieder echte Schätze zu Gehör bringt. Zur kleinen Sensation (und großen Überraschung) des Albums geraten die frühen „Symphonischen Variationen über ein eigenes Thema“, op. 9, die Grosz im Alter von 26 Jahren unter dem Einfluss von Franz Schreker komponierte. Das knapp halbstündige Werk ist eine Tour de Force des Kontrapunkts, „spätestromantisch“ à la Wiener Fin de Siècle empfunden und eminent pianistisch konzipiert, dabei gespickt mit allen nur denkbaren spieltechnischen Finessen, die Wallisch ebenso brillant wie – in den langsamen Passagen – einfühlsam meistert. Nicht minder faszinierend: die „Kleine Sonate“, op. 16, von 1922, deren Titel purer Euphemismus ist. „Klein“ ist hier allenfalls die Dauer der vier Sätze, die auf den Punkt austariert und von klarster Stringenz sind. Zusammen mit der „Piano Sonata in G Major“, op. 21 von 1926 (Piano Music 1) handelt es sich bei diesen beiden Sonaten um zwei der allerbesten Gattungsbeiträge der 20er Jahre. Weitaus populärer, aber nicht minder genialisch, präsentieren sich die zu Beginn der 30er Jahre geschriebenen „Three Pieces for Piano“, op. 33, die (auch) vom Jazz und Tanzformen der damaligen Zeit geprägt sind. In seinen zwei Bearbeitungen von Johann-Strauss-Walzern (1934), mit denen das Album endet, zeigt Grosz sich uns von seiner „österreichischsten“ Seite. Klasse!" (Fono Forum, Burkhard Schäfer)Disk 1 von 1 (CD)
Kleine Sonate op. 16
-
1 1. Sehr rhythmisch, zuerst etwas gemessen und beginnend, allmählich immer lebhafter werdend
-
2 2. So schnell als (mit Deutlichkeit) möglich - Trio: Sehr gemächlich, mit Humor
-
3 3. Sehr ruhig und einfach, wie ein Lied
-
4 4. Sehr lustig, nicht zu rasch - Variationen über "Liebe lässt sich nicht verbergen" aus Liebeslieder op. 10
Sinfonische Variationen über ein eigenes Thema op. 9
-
5 Thema: Breit und festlich, mit voller Kraft
-
6 Variation Nr. 1 Ein wenig belebter, wie vorbei huschend
-
7 Variation Nr. 2 Viel ruhiger im Zeitmaß, sehr ausdrucksvoll
-
8 Variation Nr. 3 Stürmisch bewegt
-
9 Variation Nr. 4 Mit großem Schwung, breite Viertel
-
10 Variation Nr. 5 In lebhafter bewegung (alles leicht dahin fließend)
-
11 Variation Nr. 6 Wieder ruhig fließendes Zeitmaß
-
12 Variation Nr. 7 Sehr rhythmisch, etwas gemessen
-
13 Variation Nr. 8 Äußerst lebhaft und feurig
-
14 Variation Nr. 9 Sehr ruhig, mit innigster Empfindung
-
15 Variation Nr. 10 Sehr gemessen, im Zeitmaß eines Trauermarsches
-
16 Variation Nr. 11 Sehr ruhig und ausdrucksvoll dahinfließend
-
17 Variation Nr. 12 Sehr lebhaft
-
18 Variation Nr. 13 Gemächliches Zeitmaß, nach Art einer Musette
-
19 Variation Nr. 12a Im Tempo der 12. Variation, nur alles flüchtig wie eine ferne Reminiszenz
-
20 Variation Nr. 14 Sehr ruhig, mit innigster Empfindung
-
21 Variation Nr. 15 Finale: Breit und festlich, sehr straff im Rhythmus
Stücke für Klavier Nr. 1-3 op. 33
-
22 Nr. 1 Fantastisches Scherzo
-
23 Nr. 2 Wiener Elegie
-
24 Nr. 3 Perpetuum mobile
-
25 Accelerationen op. 234 (Walzer) (bearb. für Klavier von Wilhelm Grosz)
-
26 An der schönen blauen Donau op. 314 (Walzer) (bearb. für Klavier von Wilhelm Grosz)
Mehr von Wilhelm Grosz