Riga Project Choir - Already Bloomed auf CD
Riga Project Choir - Already Bloomed
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
Ruta Paidere: Jau izplaukusi
+Irina Mihailovska: Vina kreisa roka gul zem manas galvas
+Evija Skuke: Naraudavu; Vinu
+Liva Bluma: Ka lilija starp erkskiem; Laika dziesma
+Lauma Kazaka: No saknes zieds uz augsu veras; Tu esi skaista
+Gundega Smite: Augsta dziesma
- Künstler:
- Riga Project Choir, Christopher Walsh Sinka
- Label:
- Skani
- Aufnahmejahr ca.:
- 2024
- Artikelnummer:
- 12347860
- UPC/EAN:
- 4751025441458
- Erscheinungstermin:
- 5.9.2025
Dieses Album enthält neue Chorwerke von sechs lettischen Komponistinnen: Smite, Paidere, Evija Skuke, Liva Bluma, Lauma Kazaka und Irina Mihailovska. Der Großteil des Repertoires ist das Ergebnis eines Auftragsprojekts aus dem Jahr 2023, bei dem jede Komponistin gebeten wurde, einen Auszug aus dem Hohelied des Alten Testaments zu vertonen - eine Quelle, die für ihre radikale Herangehensweise an Themen wie Sex, Liebe und Feminismus bekannt ist. In der reichen Geschichte der lettischen Chormusik haben Komponistinnen ihren männlichen Kollegen zur Seite gestanden und gleichwertige Beiträge zum Repertoire geleistet. Zu den bedeutenden nationalen Persönlichkeiten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts wie Jazeps Vitols und Emils Darzins gesellt sich Lucija Garuta. Den Werken von Peteris Vasks stehen die Kompositionen von Maija Einfelde in Umfang und Intensität nicht nach. Heute teilen sich die innovativen Werke von Andris Dzenitis und Martins Vilums ihren Platz im Repertoire mit Werken von Gundega Smite und Ruta Paidere.
Rezensionen
"Das vorliegende, mit seinen insgesamt nur rund 44 Spielminuten zwar knapp (aber intensiv!) bemessene Album bringt Chorwerke von sechs lettischen Gegenwartskomponistinnen zu Gehör. Obschon ihre Namen – Ruta Peidere, Irīna Mihailovska, Evija Skuķe, Lauma Kazaka, Līva Blūma und Gundega Šmite – hierzulande noch kaum bis gar nicht bekannt sind, sollte man sie sich einprägen, denn die insgesamt neun Werke (Skuķe und Kazaka sind mit je zwei Stücken vertreten) vermitteln einen starken Eindruck von der lebendigen Chorszene des Landes. Es handelt sich zumeist um Auftragswerke mit der Bitte, das Hohelied Salomons zugrunde zu legen und dies aus einer genuin weiblichen Perspektive heraus musikalisch zu deuten. Der lesenswerte Booklet-Text sagt es mit wünschenswerter Deutlichkeit: „Es gibt schon genug Kunst, die die männliche Perspektive auf Sex und Romantik reflektiert.“ Das klangliche Ergebnis ist in jeder Hinsicht herausragend. Diese hoch individuellen, dabei klar in der baltischen Chortradition verwurzelten Werke, zum Teil mit modern ausgehorchten Anklängen an die lettische Folklore und gesungen im lettgallischen Dialekt, berühren und verzaubern zutiefst – was auch daran liegt, dass der Riga Project Choir seinem berühmten Vorbild, dem Latvian Radio Choir, sängerisch durchaus gewachsen ist." (FONO FORUM, Burkhard Schäfer)Tracklisting
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1 Track 1
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2 Track 2
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3 Track 3
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4 Track 4
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5 Track 5
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6 Track 6
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7 Track 7
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8 Track 8
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9 Track 9