Peter Schnaubelt: Licht zwischen Schatten, Gebunden
Licht zwischen Schatten
- Erzählungen
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 07/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783696397418
- Artikelnummer:
- 12837514
- Umfang:
- 230 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 330 g
- Maße:
- 196 x 125 mm
- Stärke:
- 20 mm
- Erscheinungstermin:
- 21.7.2026
Klappentext
"Er war dieser große, sehninge, natürlich blonde und irgendwie gefährlich aussehende Deutsche, und ich beobachtete ihn schon seit geraumer Zeit ..." Im Garten neben Hemingways ehemaliger Villa auf Key West spielen sich nächtens verstörende Dinge ab. Sie einzuordnen fällt dem namenlosen Ich-Erzähler schwer: Was ist tatsächlich real, was existiert nur in seiner Vorstellung? Mit diesem Berichterstatter, dem nie ganz zu trauen ist, begeben wir uns auf eine Reise rund um die Welt: vom French Quarter in New Orleans und den Hochhausschluchten von Chicago auf die voodoogläubige Inselwelt von Florida, von englischen sturmumtosten Hochebenen, wo drei seltsame Schwestern ein Bed&Breakfast betreiben, nach Korfu, wo die Mär vom Bösen Blick umgeht, von einer afrikanischen Farm und einer Missionsstation am Malawi-See bis zu einer Lodge in den Weiten des Okavango-Deltas und einer geheimnisvollen Botschaft auf Sansibar, schließlich vom Regenwald und den staubigen Ebenen Madagaskars bis nach Malaysia, wo ein alter Dalang die Welt als Schattenspiel darstellt. Die Lebenswirklichkeit des Erzählers sieht sich dabei immer wieder von Bildern aus Filmen oder der Literatur überlagert. "Es war schwierig, den altbekannten Zeichen zu entkommen. Die Klischees drohten mich zu überrollen; kaum schaffte ich es mehr, das Unbekannte herauszufinden", heißt es an einer Stelle über die Schwierigkeit, all diese Eindrücke und Begegnungen einzuordnen, und an einer anderen: "Die Bilder in meinem Kopf ließen mich nicht mehr los." Der Erzähler ist Beobachter, doch einer mit dem Sehnen nach menschlicher Nähe im Herzen und auf der Suche nach so etwas wie einer Familie und Heimat, und Vater eines Sohnes zu sein, erschiene ihm als höchstes Glück. Orte erschließen sich ihm in diesem Sinne über die Menschen, die er dort trifft, und über ihre Geschichten. Nicht der Weg ist das Ziel des Erzählers, sondern der Mensch. So verzaubern die dreizehn Erzählungen in Peter Schnaubelts Sammlung Licht zwischen Schatten mit ihrer poesievoll-geschliffenen Sprache und ihre ironische Sicht auf die Menschen und die Welt, in der sie sich bewegen.
Anmerkungen:
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