Horst Fischer: Die Stadt hinter dem letzten Bahnhof, Kartoniert / Broschiert
Die Stadt hinter dem letzten Bahnhof
- Softcover-Ausgabe Keine Sonderbefugnis
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 06/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783696389321
- Artikelnummer:
- 12799211
- Umfang:
- 766 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 1091 g
- Maße:
- 210 x 148 mm
- Stärke:
- 53 mm
- Erscheinungstermin:
- 30.6.2026
Klappentext
Ja, dann würde ich das Feld besser stärker ausnutzen. Diese Fassung hat ungefähr **2300 Zeichen** und bleibt unter 2500:
Die Stadt hinter dem letzten Bahnhof ist ein phantastischer und philosophischer Roman über Verantwortung, Schuld, Erinnerung, Grenzen und die Frage, wer entscheiden darf, wenn jede Antwort Folgen hat.
Im Mittelpunkt steht Elian Dorn, der an einen Ort gerät, der auf keiner gewöhnlichen Karte zu finden ist. Schwellenau liegt hinter dem letzten Bahnhof und doch nicht einfach am Ende einer Strecke. Die Stadt ist ein Raum zwischen Ankunft und Abschied, zwischen Wirklichkeit und Erinnerung, zwischen Rettung und Übergriff. Wer hier eintritt, begegnet nicht nur fremden Straßen, Türen, Regeln und Stimmen, sondern auch den Teilen der eigenen Geschichte, die nie ganz verschwunden sind.
Elian trifft auf Menschen, Orte und Wesen, die nicht einfach gut oder böse sind. Manche wollen schützen und verletzen gerade dadurch. Manche tragen Schuld und suchen Entlastung. Manche klammern sich an Erinnerungen, weil sie sonst nichts mehr besitzen. In dieser Welt sprechen Regeln, Häuser können müde werden, Schuld kann einen neuen Träger suchen, und selbst ein Zuhause darf entscheiden, dass es nicht länger festhalten will.
Der Untertitel Keine Sonderbefugnis beschreibt den Kern des Romans. Niemand darf allein bestimmen, was für andere richtig ist. Nicht aus Liebe, nicht aus Schuld, nicht aus Angst, nicht aus Rettungswillen und nicht aus Erinnerung. Hilfe kann notwendig sein und trotzdem Grenzen überschreiten. Rettung kann gut gemeint sein und dennoch zu Besitz werden. Genau in diesen Zwischenräumen bewegt sich die Geschichte.
Der Roman verbindet düstere Phantastik mit einer symbolischen Stadtwelt, moralischen Grauzonen und einer nachdenklichen Erzählweise. Er stellt keine einfachen Antworten bereit, sondern führt durch eine Welt, in der jede Entscheidung Spuren hinterlässt und jede Grenze eine Bedeutung hat. Dabei geht es um Identität, Verlust, Verantwortung, Schweigen, Selbstbestimmung und die schwierige Freiheit, nicht besessen zu werden.
Die Stadt hinter dem letzten Bahnhof richtet sich an Leserinnen und Leser ab 16 Jahren, die atmosphärische Phantastik, geheimnisvolle Orte, philosophische Fragen und ungewöhnliche Romane mögen, in denen nicht der Kampf gegen ein einfaches Böse im Mittelpunkt steht, sondern die Frage, wie viel Macht ein Mensch über einen anderen haben darf.
Anmerkungen:
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