Theodor Storm: Ein Doppelgänger, Gebunden
Ein Doppelgänger
- Novelle (1886)
- Kommentar:
- Walter Zimorski, Thomas Vormbaum
- Verlag:
- De Gruyter, 10/2013
- Einband:
- Gebunden, HC runder Rücken kaschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783110342338
- Artikelnummer:
- 3285349
- Umfang:
- 148 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 13001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Copyright-Jahr:
- 2013
- Gewicht:
- 356 g
- Maße:
- 236 x 162 mm
- Stärke:
- 17 mm
- Erscheinungstermin:
- 30.10.2013
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Preis |
|---|---|
| Buch, Gebunden | EUR 49,90* |
| Buch, Kartoniert / Broschiert | EUR 29,90* |
Klappentext
"Nachdem dieser John von Rechtes wegen seine Strafe abgebüßt hatte, wurde er, wie gebräuchlich, der lieben Mitwelt zur Hetzjagd überlassen. Und sie hat ihn nun auch zu Tode gehetzt; denn sie ist ohn Erbarmen." Theodor Storms Novelle "Ein Doppelgänger" schildert das Schicksal eines aus der Strafhaft Entlassenen, der vergeblich versucht, sich wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Die mit dichterischer Einfühlung geschriebene Novelle profitiert vom beruflichen Hintergrund des Dichters (er war Advokat und Richter). Die Kommentare von Thomas Vormbaum und Walter Zimorski behandeln die einzelnen Aspekte der Erzählung aus juristischer und literaturwissenschaftlicher Sicht.
Biografie (Theodor Storm)
Theodor Storm, geb. am 14. September 1817 in Husum. Der Rechtsanwalt wurde 1852 von den Dänen wegen politischer Opposition ausgewiesen und kehrte 1864 als Landvogt in seine nun deutsch gewordene Heimatstadt zurück. Ab 1879 war Storm Amtsgerichtsrat. Er starb am 4. Juli 1888 in Hademarschen. Storm gilt als einer der wichtigsten Vertreter des poetischen Realismus. In seinem Werk ist Storm thematisch den Menschen und der Landschaft seiner Heimat zugewandt und als Künstler der Spätromantik verpflichtet, besonders in seiner liedhaft-innigen, formstrengen Natur- und Bekenntnislyrik. Seine Hauptleistung aber liegt in der Novelle. 58 solcher Novellen umfasst sein Werk, das von lyrisch gestimmten und wehmütig verklärenden Texten bis zu realistischen, stark handlungsbetonten Schicksals- und Chroniknovellen reicht. Immer wieder stellt Storm dabei die menschlichen Leidenschaften und den Kampf des einzelnen gegen überlegene Mächte mit herber, oft tragischer Gefasstheit dar.Biografie (Thomas Vormbaum)
Thomas Vormbaum, Jg. 1943, studierte Rechtswissenschaft, Geschichtswissenschaft und Politikwissenschaft an den Universitäten Münster und Würzburg. 1975 Promotion zum Dr. jur. (bei Rudolf Gmür); 1979 Promotion zum Dr. phil. (bei Heinz Dollinger); 1985 Habilitation für die Fächer Strafrecht, Strafprozessrecht und neuere Rechtsgeschichte (bei Jürgen Welp). Seit 1994 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht und juristische Zeitgeschichte und Geschäftsführender Direktor des Instituts für juristische Zeitgeschichte an der FernUniversität in Hagen.Anmerkungen:
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