Die Deutsche Reichsbank im nationalsozialistischen Eroberungskrieg
Die Deutsche Reichsbank im nationalsozialistischen Eroberungskrieg
- Ausbeutung, Kriegsfinanzierung und Raub im besetzten Polen 1939-1945
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Autor:
- Ingo Loose
- Verlag:
- Wallstein Verlag GmbH, 10/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783835361829
- Umfang:
- 632 Seiten
- Sonstiges:
- mit 4 farb. Abbildungen
- Gewicht:
- 1045 g
- Maße:
- 222 x 140 mm
- Stärke:
- 50 mm
- Artikelnummer:
- 12701256
- UPC/EAN:
- 9783835361829
- Erscheinungstermin:
- 7.10.2026
Klappentext
Die Reichsbank war nicht nur an der Ausbeutung Polens beteiligt, sondern auch an der 'Germanisierung' des Landes und der Finanzierung von Ghettos.
Während der über fünfjährigen Besatzungszeit in Polen war die Reichsbank verantwortlich für die währungspolitische Beherrschung und Ausbeutung der annektierten Gebiete und des Generalgouvernements. Die NS-Währungspolitik führte zu einer ruinösen Verarmung der Bevölkerung und kam einer Plünderung der gesamten Volkswirtschaft gleich. Eine inflationäre Notenemission diente dabei vor allem der Finanzierung von deutschen Behörden, Wehrmacht, Polizei und SS. Darüber hinaus hatte die Währungspolitik der Reichsbank auch erhebliche Auswirkungen auf die nationalsozialistische Judenverfolgung und den Holocaust im besetzten Polen. Ob Finanzierung der Ghettos, Einsatz von Zwangsarbeitern, 'Verwertung' des Eigentums der jüdischen Bevölkerung oder Bezahlung der Deportationszüge: Vieles lief über Konten der Reichsbank, deren Beamte über alle Aspekte der NS-Massenverbrechen bestens informiert waren. Ab Sommer 1941 erweiterte die Reichsbank alle diese Mechanismen auch auf die besetzten Gebiete der Sowjetunion.
Anmerkungen:
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