Rodriguez: Cold Fact (180g) (Limited Edition) (45 RPM) auf 2 LPs
Cold Fact (180g) (Limited Edition) (45 RPM)
Die gute alte Vinyl - Langspielplatte.
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- Label:
- MFSL
- Aufnahmejahr ca.:
- 1970
- Artikelnummer:
- 12846228
- UPC/EAN:
- 0821797250115
- Erscheinungstermin:
- 31.12.2026
Weitere Ausgaben von Cold Fact |
Preis |
|---|---|
| LP, (Limited Edition) (Blue W/ Black Marble Vinyl) | EUR 41,99* |
| CD | EUR 8,99* |
| LP | EUR 32,99* |
- Gesamtverkaufsrang: 3053
- Verkaufsrang in LPs: 1077
»Cold Fact« ist das Debütalbum des Singer-Songwriters Rodriguez. Es wurde in den Vereinigten Staaten im März 1970 veröffentlicht. 1976 wurden mehrere tausend Exemplare von »Cold Fact« in einem Lager in New York gefunden und in wenigen Wochen in Australien ausverkauft. 1978 stieg es auf Platz 23 der australischen Albumcharts und blieb 55 Wochen lang in den Charts.
1998 wurde »Cold Fact« in Südafrika mit Platin ausgezeichnet und erreichte in Australien fünffachen Platinstatus. Rodriguez tourte seitdem mit großem Erfolg durch Südafrika und Australien, blieb aber in seiner Heimat USA relativ unbekannt. Dies änderte sich mit der Neuauflage seiner Alben in den USA in den Jahren 2008 und 2009 und noch weiter 2012 mit dem Oscar-prämierten Dokumentarfilm Searching for Sugar Man, der bald zu Auftritten in großen amerikanischen Fernsehsendungen wie 60 Minutes und David Letterman führte.
Es ist einer der vergessenen Klassiker der 1960er Jahre, ein psychedelisches Meisterwerk voller Farben, inspiriert von Leben, Liebe, Armut und Rebellion. Das Album heißt »Cold Fact«, und das Faszinierendste daran ist, dass sein Schöpfer, eine geheimnisvolle Gestalt namens Rodriguez, viele Jahre lang ebenfalls in Vergessenheit geraten war. Vor einem Jahrzehnt wurde er wiederentdeckt, als er als Tagelöhner in Detroit, Michigan, arbeitete. Er wusste nicht, dass sein bahnbrechendes Album nicht nur zu einem Kultklassiker geworden war, sondern für die Menschen in Südafrika auch zu einem Leuchtfeuer der Revolution.
Rodriguez nahm »Cold Fact«, sein Debütalbum, 1969 auf und veröffentlichte es im März 1970. Es ist überwältigend gutes Material, voller Geschichten über schlechte Drogen, verlorene Liebe und unruhige Songs über das Leben in den Innenstädten Amerikas Ende der 60er Jahre. »Waffenverkäufe steigen rasant / Hausfrauen finden das Leben langweilig / Scheidung ist die einzige Antwort / Rauchen verursacht Krebs«, heißt es in dem an Dylan erinnernden »Establishment Blues«.
Doch das Album versank spurlos in der Versenkung, was zum Teil auf Rodriguez' eigenwilliges Verhalten zurückzuführen war, wie zum Beispiel seinen Auftritt bei einer Branchenveranstaltung, bei dem er dem Publikum die ganze Zeit den Rücken zuwandte. Als sich auch das Nachfolgealbum »Coming From Reality« aus dem Jahr 1972 schlecht verkaufte, beendete Rodriguez seine Karriere als Musiker. Er hatte noch nie einen richtigen Auftritt gespielt. Und er lebte sein Leben weiter. Im Laufe der Jahre versuchte er sich in der Lokalpolitik, erwarb einen Abschluss in Philosophie, arbeitete in einer Fabrik und verrichtete schließlich schwere körperliche Arbeit.
Während seine Musikkarriere zur Erinnerung wurde, wuchs Rodriguez' Legende auf der anderen Seite der Welt. In Südafrika, Australien und Neuseeland war »Cold Fact« durch Mundpropaganda zu einem großen Erfolg geworden, insbesondere unter jungen Menschen in den südafrikanischen Streitkräften, die sich mit der gegenkulturellen Ausrichtung des Albums identifizierten. Doch Rodriguez war ein Rätsel – nicht einmal das Label wusste, wo man ihn finden konnte –, und sein Verschwinden wurde zum Gegenstand von Debatten und Spekulationen. Einigen Gerüchten zufolge sei er an einer Überdosis Drogen gestorben oder auf der Bühne verbrannt. Andere behaupteten, er befinde sich in einer psychiatrischen Anstalt oder sitze wegen Mordes an seiner Freundin im Gefängnis. Abgesehen von zwei ausverkauften Australien-Tourneen in den Jahren 1979 und 1981 hatte man fast 30 Jahre lang nichts von ihm gehört.
Doch 1996 wendete sich das Blatt, als der Journalist Craig Bartholemew sich daran machte, dem Rätsel auf den Grund zu gehen. Nach vielen Sackgassen fand er Rodriguez lebend, wohlauf, frei und bei vollem Verstand in Detroit vor und beendete damit jahrelange Spekulationen. Rodriguez selbst hatte keine Ahnung von seinem Ruhm in Südafrika (das Album hatte mehrfach Platin erreicht, doch Rodriguez hatte nicht einmal einen Rand an Tantiemen erhalten) und begab sich auf eine triumphale Südafrika-Tournee, bei der er im ganzen Land Veranstaltungsorte mit einer Kapazität von 5.000 Plätzen füllte.
Nun veröffentlicht Light In The Attic »Cold Fact« (sowie »Coming From Reality«) auf 180-Gramm-Vinyl für ein völlig neues Publikum, das endlich herausfinden kann, warum man auf der anderen Seite der Welt von Rodriguez mit derselben Ehrfurcht spricht wie von The Doors, Love und Jimi Hendrix.
Tracklisting
Die Hörproben gehören zum Artikel Rodriguez: Cold Fact (CD). Das Tracklisting kann bei diesem Artikel ggf. abweichen.
LP
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1 Sugar Man
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2 Only Good For Conversation
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3 Crucify Your Mind
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4 Establishment Blues
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5 Hate Street Dialogue
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6 Forget It
LP
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1 Inner City Blues
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2 I Wonder
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3 Like Janis
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4 Gommorah (A Nursery Rhyme)
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5 Rich Folks Hoax
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6 Jane S. Piddy