Gia Margaret: Singing auf CD
Singing
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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- Label:
- Jagjaguwar
- Aufnahmejahr ca.:
- 2025
- Artikelnummer:
- 12617014
- UPC/EAN:
- 0656605238425
- Erscheinungstermin:
- 24.4.2026
Weitere Ausgaben von Singing |
Preis |
|---|---|
| LP, (Sunshine Vinyl) | EUR 28,99* |
| LP | EUR 27,99* |
Die in Chicago lebende Künstlerin Gia Margaret freut sich, ihr neues Album »Singing« anzukündigen, das bei Jagjaguwar rauskommt. Mit dabei auf dem Album sind Kurt Vile, Sean Carey (Bon Iver), Amy Millan (Stars, Broken Social Scene) und David Bazan (Headphones) Passend zur Ankündigung teilt Margaret die erste Single/das erste Video »Everyone Around Me Dancing«. Darin sehen wir die Erzählerin, die eine Party von der Seitenlinie aus beobachtet und sich bewusst ist, wie ihr Körper sie von der gemeinschaftlichen Freude abhält, ihr aber auch neue Wege der Selbsterkenntnis eröffnet.
Jeder Künstler muss seine eigene Stimme finden. Gia Margaret fand sich selbst erst, als sie ihre Stimme verlor. Aufgrund einer Stimmbandverletzung, die sie jahrelang am Singen hinderte, entwickelte sie andere musikalische Ausdrucksformen und meisterte die Grammatik einer komplexen, heimeligen Form der Ambient-Musik, die von Ernest Hood begründet und von The Books perfektioniert wurde. Angeführt von sanften Klaviermelodien, die wie Atem auf Glas hauchen, jetzt, da ihre physische Stimme geheilt und ihre künstlerische Stimme geschliffen ist, schließt sich der Kreis mit Singing, ihrem ersten Gesangsalbum seit There's Always Glimmer aus dem Jahr 2018.
Die Musik auf »Singing« zeugt von derselben Sensibilität für Details, die sie in ihrer Stille entwickelt hat. »Es gab eine Zeit, in der ich wirklich nicht wusste, ob ich jemals wieder singen würde. Als ich dann geheilt war, stand ich unter großem innerem Druck, stark zurückzukommen«, sagt Margaret. »Ich wusste nicht mehr, wer ich war. Es fühlte sich an, als würde ich neu anfangen und mich wieder mit diesen sehr alten, alten Teilen meiner selbst verbinden.« Dieses Gefühl der Vermischung von Entfremdung und Wiederentdeckung ist auf dem gesamten Album spürbar.
Im Opener »Everyone Around Me Dancing« beobachtet sie eine Party von den Seitenlinien aus und ist sich bewusst, wie ihr Körper sie von gemeinschaftlicher Freude abhält, ihr aber gleichzeitig neue Wege der Selbsterkenntnis eröffnet. Ausgeschlossen von der Szene ist sie »näher am Boden, am Planeten«. In »Alive Inside« ist sie so weit entfernt von der Quelle, dass sie zu jedem betet, der sie hören könnte (»ein Gott, ein verstorbener Freund, ein Geist«). Wenn ihre Stimme anschwillt, scheint sie in einem Netz aus Verzerrungen gefangen zu sein; es ist, als würde sie in ihrem Streben die Grenzen des Sagbaren ausloten.
Der Entstehungsprozess von »Singing« war ein Prozess des Lernens, jedem dieser Gefühle zu vertrauen. Das Album wurde teilweise in London mit Guy Sigsworth von Frou Frou aufgenommen, der Margaret dabei half, die Vielzahl ihrer Ideen für »Good Friend« zu vereinen, einem Highlight des Albums, das unter anderem gregorianische Gesänge von ILA und Turntable-Scratches enthält . David Bazan und Amy Millan sind ebenfalls zu hören, ebenso wie Kurt Vile und Sean Carey, während Margarets langjähriger Kollaborateur Doug Saltzman einen Großteil des Albums spielt und co-produziert. Deb Talan, ehemals Mitglied von The Weepies, steuert ihre Stimme, ihr Klavier und ihre Gitarre zum abschließenden und definitiven Statement des Albums »E-Motion« bei. Gia Margaret singt stets. Jede Note dieses Albums singt ein warmes Requiem für ihr vergangenes Ich; jede Ebene singt ihr zukünftiges Ich ins Leben. Auf dem gesamten Album wendet sie die Lektionen der Sprachlosigkeit an - die quasi-rationalen Wege, auf denen wir kommunizieren, ohne zu kommunizieren, die Art und Weise, wie formlose Klänge wie ein Skalpell zum Kern der Dinge vordringen können - auf ihre eigene künstlerische Stimme.