Diesel Smoke And Dangerous Curves Vol.1 / Various: Diesel Smoke And Dangerous Curves Vol.1 / Various auf CD
Diesel Smoke And Dangerous Curves Vol.1 / Various
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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- Label:
- Bear Family
- Artikelnummer:
- 12775509
- UPC/EAN:
- 4000127177377
- Erscheinungstermin:
- 7.8.2026
• Erste umfassende Compilation mit klassischen Trucker-Country-Songs der 1950er- und 1960er-Jahre.
• Mit Country-Legenden wie Ernest Tubb, Red Foley, Red Sovine und Red Simpson.
• Enthält Kult-Hymnen wie Diesel Smoke and Dangerous Curves und Truck Drivin' Man.
• Zahlreiche rare Aufnahmen der legendären Labels King und Starday.
• Authentische Reise in den Mythos der amerikanischen Trucker-Kultur zwischen Honky Tonk, Western Swing und Bakersfield Sound.
Trucks verkörpern die Country-Musik – zumindest in den Augen derer, die Country-Musik nicht mögen (in Deutschland auch gerne als Trucker-Musik verspottet). Die Reduzierung eines ganzen Genres auf die ikonische Kraft dieser Kolosse mag seltsam und oberflächlich erscheinen, doch in diesem Klischee steckt eine Kernwahrheit.
Zugegeben, die Lieder beklagen die alltäglichen Nöte rauer Burschen der Arbeiterklasse, vorgetragen von tabakgeräucherten Baritonstimmen. Mit Nüchternheit oder zynischem Humor werden die Grundbedürfnisse der Trucker oder Untreue während langer, einsamer Fahrten auf endlosen Straßen ins Nirgendwo monologisiert. Ein klassisches amerikanisches Motiv, der epische Kampf zwischen dem Einzelgänger und dem Gesetz, wird schalkhaft thematisiert. Ablenkung von der Monotonie und Durchhaltevermögen am Lenkrad werden durch das Schlucken von Pillen, das Flirten mit hübschen Kellnerinnen oder das Herumalbern im »Interstate Intranet«, dem CB-Funk, erträglich gemacht und ermöglicht.
Aber es steckt mehr dahinter: Lastwagen und Trucker verkörpern wahrhaftig den amerikanischen Geist – oder zumindest dessen Mythos. Es ist alles da: der raue Individualismus, der Selfmademan, der einsame Wanderer auf der Suche nach der »Last Frontier« – eine 20. Jahrhundert-Version des weiten Westens und des einsamen Cowboys. Egal, wie oft dich die Straße besiegt, du stehst wieder auf, kämpfst gegen dein Schicksal und lädst deine schwere Last erneut.
Mehrere bekannte – und ebenso viele unbekannte – Teer-Troubadoure jagen den amerikanischen Traum in dieser voll beladenen Anthologie: Da ist der allgegenwärtige Drama-König Red Sovine mit »Ten Days Out and Two Days In«, die Country-Könige Ernest Tubb und Red Foley mit ihrem augenzwinkernden Meisterwerk »It's the Mileage That's Slowin' Us Down« sowie das Bakersfield-Urgestein Red Simpson mit seiner Interpretation von »A Tombstone Every Mile« (das sind drei mächtige Reds auf einer CD).
Kultklassiker wie Billy Stranges »Diesel Smoke and Dangerous Curves« und »Truck Drivin' Man« in der Version von Billy Woods finden sich Seite an Seite mit eher unbekannten – aber nicht weniger kultigen – Titeln wie Gear Jammer (Jimmy Logsdon) und der Hommage an Elvis von Cajun- und Western-Swing-Legende Link Davis: »Trucker from Tennessee«.
Trucker-Country war einer der wichtigsten Stile der Nachkriegsjahre. Die »Streamlining Age« trieb das Genre an – Massenproduktion, das Bedürfnis nach Geschwindigkeit, Wandel und das Versprechen des Fortschritts nach einer gemeinsamen Anstrengung, die Welt zum Besseren zu verändern. So ist die Musik schnell, rockig, rollend und mitreißend – sie reicht von Honky Tonk und Western Swing über Rockabilly-beeinflussten Blues bis hin zum ultimativen Trucking-Twang-Sound der Telecaster-Gitarren und Fender-Twin-Verstärker aus Bakersfield. In dieser großartigen Zusammenstellung finden sich auch zwei Talking-Blues-Songs: »That's Truck Drivin'« von Slim Jacobs und »Green Truck Driver's First Experience with Radar« von Coleman Wilson – äußerst authentisch und faszinierend, als hätten die wortgewandten Trucker das Talking-Blues-Genre erfunden, während sie über das CB-Funkgerät scherzten.
»Diesel Smoke and Dangerous Curves, Vol. 1« enthält mehrere seltene Titel von King und Starday, zwei Labels, die das Trucker-Genre mit vielen klassischen LP-Compilations und ultracoolen, farbenfrohen Cover-Artworks vorangetrieben haben.
Tracklisting
Disk 1 von 1 (CD)
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1 Billy Strange – Diesel Smoke, Dangerous Curves
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2 Bill Woods – Truck Drivin‘ Man
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3 Roy Hogsed – Ain’t A Bump In The Road
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4 Herb Duncan – Double Clutching Diesel Man
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5 Red Sovine – 10 Days Out -2 Days In
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6 Johnny Bond – Thunder On The Road
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7 Wade Ray – Idaho Red
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8 Slim Jacobs – That’s Truck Drivin‘
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9 Jimmy Logsdon – Gear Jammer
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10 Bob Newman – Haulin‘ Freight
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11 Speedy West – Truck Drivers Ride
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12 Ray Salter and The Twin City Playboys – Truck Driver’s Dream
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13 The Willis Brothers Blazing Smoke Stack
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14 Lonnie Lillie – Truck Driver‘s Special
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15 Arthur Smith and His Cracker Jacks – Truck Stop Grill
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16 Ernest Tubb and Red Foley – It’s The Mileage That’s Slowing Us Down
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17 Jack Morris – White Line
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18 Coleman Wilson – A Green Truck Driver’s Experience With Radar
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19 Lonnie Irving – Trucker’s Vitus
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20 Ken McWilliams and The Twi-Lighters – Devil On Death Highway
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21 Sandy Scott – Mister Big
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22 Jim Boyd and His Men Of The West – Truck Driver’s Boogie
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23 Joe ‘Cannonball‘ Lewis – Truck Driver‘s Night Run
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24 Ken Clark Truck Driving Joe
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25 Red Simpson – A Tombstone Every Mile
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26 Lee Emerson – Truck Stop Cutie
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27 Ray Smith – Lonesome Truck Driver’s Blues
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28 The Willis Brothers – When I Come Driving Thru
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29 Loyd Howell and The Brite Stars – Truck Driving Jack
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30 Billy Barton – Ten Wheels
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31 Virgil Vickers – Truck Driver’s Rock
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32 Red Sovine – Truck Drivin‘ Son-Of-A-Gun
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33 Link Davis – Trucker From Tennessee