Deerhoof: Noble and Godlike in Ruin auf CD
Noble and Godlike in Ruin
CD
CD (Compact Disc)
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
Artikel noch nicht erschienen, voraussichtlicher Liefertermin ist der 25.4.2025.
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Aktueller Preis: EUR 15,99
- Label:
- Joyful Noise
- Aufnahmejahr ca.:
- 2024
- Artikelnummer:
- 12234459
- UPC/EAN:
- 0602309900236
- Erscheinungstermin:
- 25.4.2025
Weitere Ausgaben von Noble and Godlike in Ruin |
Preis |
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LP, (Test Tube Green Vinyl) | EUR 27,99* |
Deerhoof haben sich schon vor langer Zeit als eine der großartigsten Rockgruppen des Planeten etabliert - wer das für übertrieben hält, hat noch nicht genug Zeit damit verbracht, Deerhoof zu hören - das wahnsinnig erfinderische Quartett behandelt jedes seiner neuen Alben als eine Gelegenheit zur kreativen Wiedergeburt. Und doch sind sie irgendwie auch zutiefst zuverlässig, eine seltsame, aber wahre Beschreibung für eine Band, die so kreativ rastlos ist. Man weiß nie, wie ein neues Deerhoof-Album klingen wird, außer dass es immer nach Deerhoof klingen wird. Die Band wird durch solche Paradoxien definiert, wie »Noble and Godlike in Ruin« erneut bestätigt.
Ihr neuestes Album ist entweder ein Porträt einer Welt, die in monströsen Hass, Entmenschlichung und Dollarzeichen abgleitet, oder ein eindringliches Selbstporträt der Band als Monster: ein intelligentes, sensibles, hybrides Wesen, das unermüdlich von Liebe singt, sich aber zunehmend von dieser Welt entfremdet. Die Musik ist fröhlich und ahnungsvoll, kybernetisch und zutiefst menschlich, alles zugleich. Streicher, die an avantgardistische Kammermusik und klassische Horrorfilm-Soundtracks erinnern, prallen auf Gitarren- und Basslinien. Das Schlagzeug ist manchmal gefiltert und klingt fast elektronisch, aber kein Computer könnte einen so funkigen und dynamischen Rhythmus erzeugen, bei dem jede winzige Variation von einem Snare-Schlag zum nächsten Welten der Möglichkeiten vermittelt.
An der Spitze steht die unnachahmliche Altstimme von Satomi Matsuzaki. Eine Stimme der Einsamkeit, deren schlichte Ruhe seltsam außerhalb des Mahlstroms der Band zu stehen scheint, zu dem sie mit ihren zackig-präzisen Bassläufen selbst beiträgt. Als Einwanderin der ersten Generation in den USA hat sie nie versucht, ihren japanischen Akzent oder ihre Karaoke-esken Vortrag zu verbergen. Auf »Noble und Godlike in Ruin« wirkt dies abwechselnd als Ausdruck von Einsamkeit und als kühle Provokation gegenüber Systemen der Unterdrückung und Kontrolle. »Kindness is all I needed from you», singt sie auf dem epischen Albumabschluss »Immigrant Songs«. »But you think we're in your house.« Nicht lange danach explodiert der Song, sein eng gewickelter Art-Pop macht Platz für mehrere Minuten heulenden Lärm. Auch wenn das Thema düster sein mag - wie könnte es anders sein - tragen die Songs trotzigen Optimismus in ihrer Weigerung, sich den Konventionen oder überlieferten Weisheiten zu beugen. Da ist diese berühmte Zeile von Dylan Thomas über das Wüten gegen das Sterben des Lichts: »Noble and Godlike in Ruin« fühlt sich ein wenig so an.
Die Welt mag untergehen, aber Deerhoof gehen schwungvoll unter.
Ihr neuestes Album ist entweder ein Porträt einer Welt, die in monströsen Hass, Entmenschlichung und Dollarzeichen abgleitet, oder ein eindringliches Selbstporträt der Band als Monster: ein intelligentes, sensibles, hybrides Wesen, das unermüdlich von Liebe singt, sich aber zunehmend von dieser Welt entfremdet. Die Musik ist fröhlich und ahnungsvoll, kybernetisch und zutiefst menschlich, alles zugleich. Streicher, die an avantgardistische Kammermusik und klassische Horrorfilm-Soundtracks erinnern, prallen auf Gitarren- und Basslinien. Das Schlagzeug ist manchmal gefiltert und klingt fast elektronisch, aber kein Computer könnte einen so funkigen und dynamischen Rhythmus erzeugen, bei dem jede winzige Variation von einem Snare-Schlag zum nächsten Welten der Möglichkeiten vermittelt.
An der Spitze steht die unnachahmliche Altstimme von Satomi Matsuzaki. Eine Stimme der Einsamkeit, deren schlichte Ruhe seltsam außerhalb des Mahlstroms der Band zu stehen scheint, zu dem sie mit ihren zackig-präzisen Bassläufen selbst beiträgt. Als Einwanderin der ersten Generation in den USA hat sie nie versucht, ihren japanischen Akzent oder ihre Karaoke-esken Vortrag zu verbergen. Auf »Noble und Godlike in Ruin« wirkt dies abwechselnd als Ausdruck von Einsamkeit und als kühle Provokation gegenüber Systemen der Unterdrückung und Kontrolle. »Kindness is all I needed from you», singt sie auf dem epischen Albumabschluss »Immigrant Songs«. »But you think we're in your house.« Nicht lange danach explodiert der Song, sein eng gewickelter Art-Pop macht Platz für mehrere Minuten heulenden Lärm. Auch wenn das Thema düster sein mag - wie könnte es anders sein - tragen die Songs trotzigen Optimismus in ihrer Weigerung, sich den Konventionen oder überlieferten Weisheiten zu beugen. Da ist diese berühmte Zeile von Dylan Thomas über das Wüten gegen das Sterben des Lichts: »Noble and Godlike in Ruin« fühlt sich ein wenig so an.
Die Welt mag untergehen, aber Deerhoof gehen schwungvoll unter.
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Tracklisting
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Mitwirkende
Disk 1 von 1 (CD)
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1 Overrated Species Anyhow
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2 Sparrow Sparrow
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3 Kingtoe
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4 Return of the Return of the Fire Trick Star
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5 A Body of Mirrors
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6 Ha, Ha Ha Ha, Haaa
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7 Disobedience
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8 Who Do You Root For?
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9 Under Rats (featuring Saul Williams)
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10 Immigrant Songs

Deerhoof
Noble and Godlike in Ruin
Aktueller Preis: EUR 15,99