Cut Worms: Transmitter auf CD
Transmitter
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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- Label:
- Jagjaguwar
- Aufnahmejahr ca.:
- 2025
- Artikelnummer:
- 12597734
- UPC/EAN:
- 0656605248929
- Erscheinungstermin:
- 13.3.2026
Weitere Ausgaben von Transmitter |
Preis |
|---|---|
| LP | EUR 28,99* |
| LP, (Clear Red Vinyl) | EUR 29,99* |
Cut Worms, das Projekt von Max Clarke, gibt sein viertes Album »Transmitter« bekannt, das über Jagjaguwar erscheinen wird. »Transmitter« wurde von Jeff Tweedy im Wilco's Loft Studio produziert und zeigt, wie Clarke seine Fähigkeiten weiterentwickelt hat und wie zwei Künstler zusammenkommen, die in ihrer Arbeit nach Anmut inmitten von Entwurzelung suchen. Gemeinsam beschwören sie die ekstatischen Geister des Power Pop und des Alternative Rock herauf, erweitern die Vintage-Palette von Cut Worms und bekräftigen gleichzeitig sein Talent für zeitloses Songwriting.
Für Fans von Power Pop & Rock'n'Roll der späten 70er und 80er Jahre (Big Star, Replacements), australischen/neuseeländischen Bands dieser Zeit (The Chills, The Go-betweens) und alternativem Slacker Pop/Indie Rock/Folk der 90er und 2000er Jahre (Elliot Smith, Wilco).
Es sind Orte, die vom Mythos der Selbstständigkeit geprägt sind, an denen Menschen, die die Idee der Verbindung durch Technologie verkauft haben, zu stillen Sendern reduziert wurden - Datenpunkte, die gekauft und verkauft, manipuliert und gemessen werden und deren Leben durch genau die Netzwerke verzerrt wird, die sie eigentlich verbinden sollten. Die ersten Anzeichen für »Transmitter« gab es, als Cut Worms im Sommer 2024 als Vorgruppe von Wilco unterwegs waren. Am Ende der Tour lud Tweedy die Band ein, im legendären Loft in Chicago aufzunehmen, und schon bald wurden Pläne geschmiedet, im Herbst damit zu beginnen. In der gemütlichen Unordnung aus Gitarren, Verstärkern und Büchern im Loft fanden Clarke und Tweedy schnell eine gemeinsame musikalische Basis und eine gemeinsame Vorliebe für komplexe Songs. Während Clarkes Stimme und Texte den Rahmen bildeten, skizzierten Tweedcys Gitarren- und Basslinien die Räume, in denen die Songs leben. Tweedys Präsenz als Produzent zeigte sich nicht in hartnäckigen Entscheidungen, sondern darin, wie er Räume kolorierte und immer wieder neue Texturen anbot. Zwischen ihnen überbrückte ihre gleichgesinnte Sensibilität eine Generationskluft, um etwas zu schaffen, das nuancierter war, als es jeder von ihnen allein hätte schaffen können.
Wenn frühere Veröffentlichungen von Cut Worms von der Dekadenz des Brill Building und verrückter Americana geprägt waren, wirkt der Sound auf »Transmitter« dunkler, reichhaltiger und gesättigter mit der Angst des modernen Lebens. »Long Weekend» beschleunigt die Zeit und hat die melodische Dringlichkeit von Big Star oder Dwight Twilley. »Evil Twin« kämpft mit bitterer Enttäuschung, seine gesprächigen Gitarren erinnern an den klirrenden Herzschmerz von The Replacements und The Go-Betweens, und »Windows on the World« neigt sich mit einer Melancholie, die irgendwo zwischen Elliott Smith und Miracle Legion schwebt, der Sonne der Zukunft zu. Der letzte Titel »Dream« bringt uns zurück auf eine vertraute Ebene: Clarke allein am Klavier, zart und unentschlossen, grübelt er über das Schicksal von Träumen und das Risiko, zu kurz zu kommen oder sich auf dem Weg zu verlieren.
»Transmitter« zeigt Clarke in voller Fahrt, der mit der Überzeugung eines Menschen schreibt, der seinen Frieden mit der Ungewissheit gemacht hat. Diese Songs setzen sich mit den Kosten des Komforts auseinander und kehren zu der Idee zurück, dass Schönheit, Verbundenheit und Liebe keine Luxusgüter sind, sondern Überlebensnotwendigkeiten. Clarke fühlt sich zu Paradoxien hingezogen - der Reibung zwischen Intimität und Flucht, Glauben und Zweifel, Schatten und Licht. Seine Vergebung kommt, wie die des abgeschnittenen Wurms, durch Übertragung zustande: durch den Akt, etwas Zerbrechliches in den Lärm zu entlassen und darauf zu vertrauen, dass es noch immer spürbar ist.