Krishna Chakravarty - Circular Dance auf CD
Krishna Chakravarty - Circular Dance
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
- Label:
- Celestial Harmonies
- Aufnahmejahr ca.:
- 1998
- Artikelnummer:
- 8553526
- UPC/EAN:
- 0013711313321
- Erscheinungstermin:
- 1.2.2001
»Circular Dance«, produziert vom Neuseeländer David Parsons, ist der lang erwartete Nachfolger von Krishna Chakravartys Debüt »Ananda«. Es ist ein exquisites Klangdokument traditioneller indischer klassischer Musik und bietet zusammen mit den begleitenden Anmerkungen eine Einführung in das indische Notensystem für Laien.
Wenn man von indischer Musik spricht, verbindet man sie automatisch mit dem Raga und dem bekanntesten Saiteninstrument Sitar. Aber verstehen wir als musikbegeisterte Zuhörer wirklich, was ein Raga ist und wie komplex das scheinbar einfache indische Musiksystem ist?
Der Raga beispielsweise ist im Wesentlichen eine Tonleiter mit einer festen auf- und absteigenden Reihenfolge der Noten. Innerhalb dieses Rahmens finden sich spezifische Herangehensweisen an bestimmte Noten und musikalische Ausdrücke oder Phrasen, die einen Raga vom anderen unterscheiden. Es mag wie freie Musik erscheinen, ist es aber nicht. Sie unterliegt strengen Regeln, von denen nicht abgewichen werden sollte. Und das Beeindruckendste an dieser alten Musikform ist, dass ein Raga nicht komponiert, sondern entdeckt wird.
Wussten Sie, dass klassische indische Musik nie niedergeschrieben wird? Sie wird nicht niedergeschrieben und kann daher nie nach einer Partitur gespielt werden. Tatsächlich wurde nie ein Notationssystem entwickelt, das all die subtilen Nuancen, die dieses Musiksystem auszeichnen, hätte festhalten können. Heute, wie in vergangenen Jahrhunderten, wird die Musik mündlich und vorzugsweise im Einzelunterricht unterrichtet. Dennoch ist es notwendig, zumindest etwas aufzuschreiben, um sich an verschiedene Musikübungen zu erinnern und für Musiktheorie-Interessierte. So lernen wir, dass der Grundton immer Sa heißt. Da es im indischen System keine Standardtonhöhenreferenz gibt, kann Sa jeder beliebige Ton sein. Mit anderen Worten: Es ist einfach der individuelle Grundton des Musikers, den er oder sie immer verwendet.
Dr. Chakravarty präsentiert drei verschiedene Ragas, die eine ganze Reihe von Rhythmen und Tempi abdecken, die der leicht verständlichen Anmerkung entsprechen, die scheint, als sei sie für das neugierige Herz aller Musikliebhaber geschrieben worden.
Disk 1 von 1 (CD)
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1 Krishna Chakravarty: Raga Hemant
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2 Krishna Chakravarty: Raga Lalit
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3 Krishna Chakravarty: Bhairavi Dhun