Wolfgang Oelsner: Trompetenjahre, Gebunden
Trompetenjahre
- Ein lebensbereicherndes Missverständnis
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- Verlag:
- Marzellen Verlag GmbH, 11/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783989690189
- Artikelnummer:
- 12947514
- Umfang:
- 176 Seiten
- Erscheinungstermin:
- 20.11.2026
Klappentext
Neunte Beethoven und Schunkelwalzer, Oratorium und Martinslied, Trauermarsch und Tagesschlager - Wolfgang Oelsner war mit seiner Trompete in Konzertsälen und Kirchen ebenso zu Hause wie in Schützenzelten und Vereinslokalen, in Arenen und Aulen. Er trompetete auf der Straße und im Studio, im Orchestergraben und auf dem Friedhof. Und doch war es ein Missverständnis. Lebensbereichernd, wie er im Nachhinein feststellt. Vordergründig geht es um Musik. Vielmehr aber erzählt dieses Buch von leidenschaftlichen Aktivitäten in jungen Jahren, die weit ins Leben hineinhallen. Die es weiten, wenn wir uns mit Irrtümern aussöhnen und die Erfahrung von Begrenztheit ins Lebenskonzept integrieren. Ein Buch, das von Musik, Psychologie, Zeitgeist und ganz viel vom Leben erzählt.
Episoden aus der Welt der Events, der "Mucken" und "Gigs" lassen am Spiel des Autors mit seiner Trompete teilhaben. Es sind Etappen einer Selbstverortung, die letztlich zum Abschied vom Instrument führen, aber eine Substanz mehren, auf die in einer ganz anderen Berufswelt Verlass bleibt. Und in der Musik immer noch Heimat finden lassen. Er gibt Auskunft, wie es ist, ...
- in Haydns "Schöpfung" die Sonne strahlend aufgehen zu lassen.
- als Sechzehnjähriger das Blechgewitter in Tschaikowskys 6. zu eröffnen.
- inmitten eines Klangs zu sitzen.
- als gescheiterter Gymnasiast im Hochschulorchester mitzuspielen.
- im Schützenzelt drohenden Übergriffigkeiten mit Musik vorzubeugen.
- Heilig Abend aufzubrechen, um für andere Musik zu machen.
- als evangelischer Jugendlicher auf katholischen Wallfahrten zu spielen.
- einen eingefrorenen Saal auf Stimmungstemperatur zu bringen.
- zum Intervall der fallenden Sekunde sich selber fallen zu lassen.
- tausenden Kostümierten nachts aufs Dach zu steigen.
- als "Zivi" Militärmärsche zu spielen.
- von Hühnern Grenzen aufgezeigt zu bekommen.
- dem verstorbenen Vater in bestimmten Takten zu begegnen.
- ein behindertes Kind zu erleben, das bei "Guantanamera" seine Teilhabe an der Welt entdeckt.
- bei Wagners "Meistersinger-Vorspiel" sehr grundsätzlich zu werden.
- ein Auftaktintervall als magische Formel zu spüren.
- einen Unterhaltungsabend als Mikrokosmos des Lebens zu deuten. Und über allem steht die Spekulation, wie sein Leben wohl anders verlaufen wäre, hätte er in der Jugend Käse gemocht.
Anmerkungen:
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