Wolfgang Koeppen: Werke in 16 Bänden, Gebunden
Werke in 16 Bänden
Buch
- Band 15: Drehbücher
Erscheint bald
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- Herausgeber:
- Jörg Döring
- Verlag:
- Suhrkamp Verlag, 12/2025
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783518418154
- Umfang:
- 800 Seiten
- Erscheinungstermin:
- 15.12.2025
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Klappentext
Wolfgang Koeppens Arbeit als Drehbuchautor ist ein völlig unbekannter Teil seines Werks. Darum rankten sich manche Legenden, an denen der Autor nicht unschuldig war. Nachdem Koeppen aus Geldnot aus dem holländischen Exil nach Deutschland zurückgekehrt war, schrieb er von 1938 bis 1945 für den NS-Film. Über diese Arbeit sagte er später, er habe sich unter dem 'großen Schirm' des gleichgeschalteten Films nur 'untergestellt'. Absichtsvoll habe er so geschrieben, dass keines seiner Drehbücher hätte verfilmt werden können. An welchen Filmprojekten er mitarbeitete, dazu gab es von ihm selbst nur raunende Andeutungen.Herausgeber Jörg Döring hat sich auf Spurensuche in Archiven und in Koeppens Nachlass begeben. Die Bilanz: Nur 'unpolitische, dumme' Stoffe, wie Koeppen behauptete, waren es beileibe nicht, die er während des Nationalsozialismus bearbeitete. Er war ab 1942 auch an filmischer Propaganda gegen England und die Sowjetunion beteiligt: kompromittiertes Schreiben unter totalitären Bedingungen.
Koeppens Schreiben für den Film setzt sich in der Nachkriegszeit fort. Es begleitet seinen Aufstieg als nonkonformer Autor: Bei Betty spielt im Milieu seines ersten Romans Tauben im Gras. Voruntersuchung handelt von den Halbstarken und einer Jeunesse dorée der Wirtschaftswunderjahre.
Biografie (Wolfgang Koeppen)
Wolfgang Koeppen, geb. am 23. Juni 1906 in Greifswald, starb am 15. März 1996 in München. Nach einem elfjährigen Aufenthalt in Ortelsburg (Ostpreußen) kehrte er 1919 nach Greifswald zurück. Aus finanziellen Gründen musste er vom Gymnasium auf die Mittelschule wechseln, von der er ohne Abschluss abging. Danach versuchte er sich in ganz unterschiedlichen Berufen: in einer Buchhandlung, im Stadttheater in Greifswald. Als Hilfskoch kam er nach Schweden und Finnland, in Würzburg arbeitete er als Dramaturg. 1927 ließ er sich in Berlin nieder, wo er 1931 zwei Jahre als fest angestellter Redakteur beim Berliner Börsen-Courier arbeitete. Er schrieb Reportagen, Feuilletons, auch erste literarische Arbeiten entstanden. 1934 erschien sein erster Roman. Im selben Jahr siedelte er in die Niederlande über. Er kehrte 1938 nach Deutschland zurück und arbeitete ab 1941 für die Bavaria-Filmgesellschaft in Feldafing am Starnberger See, 1945 siedelte er nach München über.Biografie (Jörg Döring)
Jörg Döring (Prof. Dr.) lehrt als Juniorprofessor für Neuere deutsche Literatur und Medien an der Universität Siegen und ist Leiter des Teilprojekts »Media Geography« am SFB/FK 615 »Medienumbrüche« an der Universität Siegen.Anmerkungen:
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