Wilhelm Riphahn / SSP AG, WiSo-Hochhaus, Universität zu Köln, Gebunden
Wilhelm Riphahn / SSP AG, WiSo-Hochhaus, Universität zu Köln
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- Fotos:
- Jörg Hempel
- Verlag:
- Edition Axel Menges GmbH, 12/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch, Englisch
- ISBN-13:
- 9783932565908
- Artikelnummer:
- 12940868
- Umfang:
- 44 Seiten
- Erscheinungstermin:
- 15.12.2026
Klappentext
Der WiSo-Komplex der Universität zu Köln, 1956-60 nach Plänen von Wilhelm Riphahn errichtet, steht exemplarisch für das Potenzial der Umnutzung im Bestand. 2020-25 wurde das denkmalgeschützte Gebäude saniert und in eine zeitgemäße Lern- und Arbeitsumgebung überführt. Der Leitgedanke 'Die doppelte Chance. Der beste Baustoff ist der Bestand' zeigt dabei nicht nur eine ökologische, sondern auch eine kulturelle Haltung. Im Zentrum der Transformation stand der maximale Erhalt der vorhandenen Bausubstanz. Materialien wie Ziegel, Beton, Stahl, Naturstein und Holz sowie Teile der festen und losen Innenausstattung wurden bewußt weiterverwendet und in ein neues Nutzungskonzept integriert. Diese Strategie folgt den Prinzipien der Suffizienz sowie Zirkularität und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen. Gleichzeitig wurde das Gebäude umfassend technisch ertüchtigt: neue Gebäude- und Medientechnik, optimierte Dämmstandards, hochwertige Verglasungen sowie ein zeitgemäßes Brandschutz- und Energie-konzept schaffen ein leistungsfähiges und nachhaltiges Gesamtsystem. Die Umnutzung basiert auf drei zentralen Planungsprinzipien: der Weiterentwicklung der Gebäude-DNA, der Sicherstellung langfristiger Wandelbarkeit und dem Maßnahmenkatalog GreytoGreen. So bleibt die architektonische Identität des Gebäudes erhalten, während flexible Raumstrukturen und eine optimierte Flächennutzung den Anforderungen heutiger Hochschullehre entsprechen. Auf über 10000 qm Nutzfläche entstanden rund 860 moderne Arbeits- und Lernplätze für Studenten, Forscher und Mitarbeiter. Besondere Bedeutung kommt dabei der immateriellen Dimension zu: Geschichte, Atmosphäre und Identifikation. Das sanierte Gebäude knüpft an seine Vergangenheit als prägender Ort der WiSo-Fakultät an und überführt diese in die Gegenwart. Die sichtbare Verbindung von Alt und Neu macht den Transformationsprozeß räumlich erfahrbar und stärkt die Bindung der Nutzer an den Ort.
Anmerkungen:
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