Wilhelm Dilthey: Die Einbildungskraft des Dichters, Gebunden
Die Einbildungskraft des Dichters
- Bausteine für eine Poetik
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin, 06/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783743756670
- Artikelnummer:
- 12780864
- Umfang:
- 160 Seiten
- Gewicht:
- 412 g
- Maße:
- 226 x 160 mm
- Stärke:
- 17 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.6.2026
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Preis |
|---|---|
| Buch, Kartoniert / Broschiert | EUR 12,80* |
Klappentext
Wilhelm Dilthey: Die Einbildungskraft des Dichters. Bausteine für eine Poetik
Erstdruck in: In: Philosophische Aufsätze. Eduard Zeller zu seinem fünfzigjährigen Doctor-Jubiläum gewidmet. (= Philosphische Aufsätze, 10.) Leipzig, 1887.
Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2026.
Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst.
Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage.
Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH
Wie entsteht Dichtung? Wilhelm Dilthey sucht den Ursprung des poetischen Werkes nicht in festen Regeln, Gattungsgrenzen oder bloßer Nachahmung, sondern im lebendigen Inneren des Dichters. Aus Wahrnehmung, Erinnerung, Gefühl und Erfahrung bildet die Einbildungskraft eine neue Wirklichkeit: Sie verdichtet das Erlebte, löst es aus dem Zufälligen und formt daraus Gestalten, Situationen und Zusammenhänge von allgemeiner Bedeutung.
Dilthey verbindet Psychologie, Ästhetik und Literaturgeschichte zu einer modernen Grundlegung der Poetik. Er fragt, wie Vorstellungen sich verwandeln, wie Gefühle Bilder ordnen, wie aus persönlichem Erlebnis das Typische entsteht und weshalb dichterisches Schaffen zugleich unbewusstes Bilden und bewusste Technik ist. Dabei führt er von Aristoteles über Goethe und Schiller bis zur Literatur seiner Gegenwart und zeigt, warum eine neue Poetik nur aus dem Verständnis des schöpferischen Prozesses hervorgehen kann.
'Die Einbildungskraft des Dichters' ist ein Schlüsseltext für alle, die Dichtung nicht nur beurteilen, sondern in ihrem Entstehen begreifen wollen. Dilthey macht sichtbar, dass das Kunstwerk weder Regelprodukt noch bloße Inspiration ist, sondern die geformte Antwort eines lebendigen Bewusstseins auf Welt, Geschichte und Erfahrung.
Anmerkungen:
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