Walter Müller: Familie · Schule · Beruf, Kartoniert / Broschiert
Familie · Schule · Beruf
- Analysen zur sozialen Mobilität und Statuszuweisung in der Bundesrepublik
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Herausgeber:
- Walter Müller
- Verlag:
- VS Verlag für Sozialwissenschaften, 01/1975
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert, Paperback
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783322961297
- Artikelnummer:
- 5271795
- Umfang:
- 224 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 1975
- Ausgabe:
- 1975
- Copyright-Jahr:
- 1975
- Gewicht:
- 330 g
- Maße:
- 229 x 152 mm
- Stärke:
- 12 mm
- Erscheinungstermin:
- 1.1.1975
Inhaltsangabe
Zur Einführung.- I. Zum theoretischen Kontext der Untersuchung.- 1. Verteilungsungleichheit, Umverteilung und soziale Mobilität.- 2. Priorität von Verteilungsungleichheit oder Chancenungleichheit.- 3. Berufsstruktur und graduelle Ungleichheit in der Industriegesellschaft.- a) In kapitalistischen Gesellschaften.- b) In sozialistischen Gesellschaften.- 4. Der Stellenwert berufsvermittelter Ungleichheit.- 5. Statuszugangsregelungen und die Ideologie der Chancengleichheit.- a) Stratification by ascription versus stratification by achievement.- b) Die Idee des Gleichgewichts von Ungleichheit der Verteilung und Gleichheit der Chancen.- c) Soziale Mobilität und funktionalistische Schichtungstheorie.- II. Beruf und sozio-ökonomischer Status.- III. Die Struktur der Intergenerationen-Mobilität in der Bundesrepublik.- 1. Beschreibung der Untersuchungsdaten.- 2. Herkunft und berufliche Chancen.- 3. Die Rekrutierung zu Berufen.- 4. Chancengleichheit oder soziale Klassen in der westdeutschen Gesellschaft.- a) Das Modell der statistischen Unabhängigkeit.- b) Die Struktur ungleicher Chancen nach den Infratest-Daten.- c) Ein Vergleich mit den Daten des IAB.- d) Die Struktur ungleicher Chancen in der Bundesrepublik im Vergleich mit den USA.- 5. Intergenerationen-Mobilität und Veränderung der Berufsstruktur.- 6. Regionale und zeitlich-historische Differenzierung sozialer Mobilität.- 7. Zusammenfassung.- IV. Karriere-Mobilität.- V. Der Statuszuweisungsprozeß I. Soziale Herkunft, Schule und berufliche Karriere.- 1. Methodologische Voraussetzungen.- 2. Das pfadanalytische Grund-Modell.- 3. Weiterbildung und Karriere-Verlauf.- 4. Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse.- VI. Der Statuszuweisungsprozeß II: Das relative Gewicht von Familie und Schule.- 1. Die Unzulänglichkeit von sozio-ökonomischem Status als Maß für die Bedeutung der Herkunft im Statuszuweisungsprozeß.- 2. Der Familienresidual-Effekt.- 3. Die Integration des FR-Effektes in ein Modell des Statuszuweisungsprozesses.- 4. Diskussion der Ergebnisse.- VII. Diskussion einiger Ergebnisse der Arbeit.- 1. Ein Vergleich der verschiedenen methodischen Ansätze.- 2. Der Prozeß der Statuszuweisung in der sog. Leistungsgesellschaft.- 3. Einige Schlußfolgerungen zu politischen Fragen.- a) Reformen im Bildungssystem: Utopie und Realität.- b) Chancengleichheit und individuelle Mobilität: Realität und Ideologie.- c) Weiterbildung und Karriere-Mobilität.- d) Kollektive Mobilität und Egalisierung sozialer Ungleichheit.- A. Die Konstanzer Untersuchung.- B. Mobilität und Veränderung der Berufsstruktur Einige Anmerkungen zur Diskussion um ein Maß der reinen Mobilität.- C. Korrelierende Residualwerte und Meßfehler in der Pfadanalyse.- D. Auszüge aus dem Fragebogen der Konstanzer Erhebung.- Anmerkungen.- Auto renregister.
Klappentext
In sehr vielen Gesellschaften und nicht nur in der Bundesrepublik ist in den letzten Jahren die Diskussion um die Verwirklichung von mehr sozialer Gleichheit und Gerechtigkeit vermehrt ins Zentrum der öffentlichen und politischen Auseinander setzung gerückt. Zwei grundsätzlich verschiedene Auffassungen stehen sich in dieser Auseinandersetzung gegenüber. Die eine vertritt das meritokratische Ideal der Chan cengleichheit, nach dem die ungleiche Teilhabe einzelner Menschen an den Gütern einer Gesellschaft so lange nicht problematisch ist, als die Vergabe unterschiedlicher Belohnungen nach Maßgabe individueller Fähigkeiten und Leistungen erfolgt. Nach dieser sicherlich dominierenden Auffassung ist nur sicherzustellen, daß im Vertei lungsprozeß keine leistungsfremden Kriterien wirksam sind und daß bei entsprechen den Leistungen die Gleichheit der Chancen fur alle gewährleistet ist. Das zweite, am ehesten als egalitär zu bezeichnende Modell geht in den Gleichheitsforderungen ent schieden weiter. Die Vertreter dieser Politik fordern nicht nur die Beseitigung von Chancenungleichheiten, sondern einen möglichst weitgehenden Abbau von Ungleich heiten in der Verteilung von Ressourcen und in der Teilhabe an sozialen Gütern überhaupt. Wenn diese Unterscheidung in der öffentlichen Diskussion auch nur selten deut lich gemacht wird, so ist sie fUr den Soziologen, der sich mit dem Problem der Un gleichheit in Gesellschaften befaßt, zentral. Für ihn muß sich eine Analyse der Un gleichheit in einer Gesellschaft einerseits auf die ungleiche Verteilung der verftigbaren Güter auf verschiedene Positionen des Systems beziehen, andererseits auf die Rege lung des Zugangs von Individuen zu diesen Positionen.
Biografie (Walter Müller)
Walter Müller war Geschäftsführer in einem führenden Handelskonzern Deutschlands und Vorstandsvorsitzender der Handelsvereinigung für den selbständigen Einzelhandel, außerdem Vorsitzender einer Volkspartei und Ratsmitglied in der seinerzeit noch selbstständigen Stadt Porz. Als Geschäftsführer des Vorstands »Schiff für Vietnam« leistete er über mehrere Jahre einen Beitrag zur Rettung der »boat people« im südchinesischen Meer. Nach Beendigung der aktiven Zeit als Handelsmanager ist er heute zusammen mit seinem Sohn als Gesellschafter und Geschäftsführer der Vermögensverwaltung Geneve Invest in Genf sowie Geneve Invest (Europe) in Luxemburg tätig. Walter Müller ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und wohnt in Köln.Biografie (Walter Müller)
Walter Müller war Geschäftsführer in einem führenden Handelskonzern Deutschlands und Vorstandsvorsitzender der Handelsvereinigung für den selbständigen Einzelhandel, außerdem Vorsitzender einer Volkspartei und Ratsmitglied in der seinerzeit noch selbstständigen Stadt Porz. Als Geschäftsführer des Vorstands »Schiff für Vietnam« leistete er über mehrere Jahre einen Beitrag zur Rettung der »boat people« im südchinesischen Meer. Nach Beendigung der aktiven Zeit als Handelsmanager ist er heute zusammen mit seinem Sohn als Gesellschafter und Geschäftsführer der Vermögensverwaltung Geneve Invest in Genf sowie Geneve Invest (Europe) in Luxemburg tätig. Walter Müller ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und wohnt in Köln.Anmerkungen:
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