Volker H. Schendel: Tarot, Divination und Theurgie von der Antike bis zur Gegenwart, Gebunden
Tarot, Divination und Theurgie von der Antike bis zur Gegenwart
- Eine Geschichte der Zeichen, Bilder und Praktiken zwischen Philosophie und Magie
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 09/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783696769208
- Artikelnummer:
- 12946560
- Umfang:
- 332 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 1236 g
- Maße:
- 303 x 215 mm
- Stärke:
- 29 mm
- Erscheinungstermin:
- 30.9.2026
Klappentext
Tarot entstand im Italien des 15. Jahrhunderts zunächst als Kartenspiel. Seine systematische Verwendung zur Wahrsagung und seine Verbindung mit esoterischen Lehren entwickelten sich erst später. Das Buch behandelt prägende Akteure wie Etteilla, Lenormand, Papus, Waite, Pamela Colman Smith, Crowley und Frieda Harris. Auch Lenormand- und Kipperkarten werden als eigenständige Traditionen beschrieben. Die Vorstellung eines unverändert überlieferten altägyptischen Tarot wird als spätere Herkunftserzählung eingeordnet.
Der Blick reicht über Karten hinaus: Antike Mantik, Astrologie, Geomantie, arabischsprachige und afrikanische Verfahren sowie neuplatonische Theurgie zeigen unterschiedliche Wege, Zeichen zu erzeugen und auszulegen. Ähnlichkeiten zwischen ihnen gelten dabei nicht automatisch als Beweis für eine gemeinsame Herkunft.
Philosophisch versteht das Buch Zeichen als mögliche Hinweise auf eine geordnete Wirklichkeit. Zugleich betont es die Fehlbarkeit jeder einzelnen Deutung. Quellenkritik, genaue Unterscheidung und Verantwortung sind deshalb zentral: Eine Auslegung soll Handlungsmöglichkeiten eröffnen und die Entscheidungsfreiheit der fragenden Person wahren, statt ein unabwendbares Schicksal zu verkünden.
Anmerkungen:
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