Udo Sailer: Bob, der Schnorrer, Gebunden
Bob, der Schnorrer
- Ein Tumor hinter Gittern
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 09/2026
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783696778224
- Artikelnummer:
- 12924886
- Umfang:
- 112 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 449 g
- Maße:
- 226 x 175 mm
- Stärke:
- 14 mm
- Erscheinungstermin:
- 11.9.2026
Klappentext
Ein dahergelaufener Zellhaufen taucht unangemeldet auf und hält sich sofort für ein Ereignis von existenzieller Bedeutung. Udo Sailer sieht das anders. Also bekommt der ungebetene Mitbewohner zunächst einen Namen: Bob. Und anschließend Ärger.
Bob, der Schnorrer - Ein Tumor hinter Gittern erzählt von Prostatakrebs, Chemotherapie, Hormonbehandlung, Untersuchungen und Medikamenten. Klingt nicht besonders lustig. Ist es stellenweise auch nicht. Aber dann gibt es da noch Bananenzimmer, radioaktive Karrierechancen als Nachtbeleuchtung, einen stabschwingenden Druiden namens Docetaxel und die Erkenntnis, dass selbst Ärzte gelegentlich kaputtgehen.
Während Bob versucht, die Hauptrolle zu übernehmen, hat sein Gastgeber andere Pläne. Er schreibt Bücher, macht Musik, fährt durch die Gegend, besucht Annette im Friedwald, philosophiert über Hostien und Speyerer Brezeln und beschäftigt sich vorsorglich mit dem Leben nach dem Tod. Dort operiert der Heilige Melissengeist als Himmels-CIA, während Posaunenbläser Jericho beschallen und Tech-Milliardäre als Seraphim und Cherubim auf den Chef aufpassen.
Dazwischen geht es um Menschen, die bleiben, um solche, von denen man besser Abstand hält, um Musik, Kunst, Freundschaft, Abschiede, Gebrauchsspuren und die Frage, warum das Leben überhaupt einen Sinn brauchen sollte, wenn ein Dienstag auch ohne einen auskommt.
Das alles ist tatsächlich eine Geschichte über Krebs. Nur weigert sich dieses Buch hartnäckig, sich entsprechend zu benehmen.
Es ist kein medizinischer Ratgeber und enthält keine Anleitung zum Gesundwerden. Es erzählt davon, was passiert, wenn ein Tumor die Hauptrolle verlangt und auf einen Autor trifft, der die Besetzung bereits anderweitig vorgenommen hat. Bob durfte mitspielen. Mehr aber auch nicht.
Anmerkungen:
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