Thomas Andreas Beck: So wütend wie ich bin muss ich sehr traurig sein, Kartoniert / Broschiert
So wütend wie ich bin muss ich sehr traurig sein
- Eine lyrische Autofiktion
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- Verlag:
- Goldegg Verlag GmbH, 11/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783990606476
- Artikelnummer:
- 12951545
- Umfang:
- 148 Seiten
- Erscheinungstermin:
- 15.11.2026
Klappentext
Die Prosa sucht - die Lyrik findet
Ein schonungsloses, zärtliches und schwarzhumoriges Buch über das Ende alter Gewissheiten - gegen fertige Erklärungen, hin zu Unsicherheit und Verletzlichkeit.
Ein Mann sitzt in einem leeren Swimmingpool und schreibt um sein Leben. Was als Versuch beginnt, die eigene Lebensmüdigkeit zu verstehen, wird zu einer literarischen Grenzüberschreitung: Zwischen Gedicht und Prosa, Erinnerung und Wutausbruch, Intimität und Anklage zerlegt er sich selbst - und mit sich eine ganze Welt.
Im Zustand tiefgreifender Erschöpfung, geprägt von beruflicher und existenzieller Krise und dem bevorstehenden Tod des Vaters, schreibt Thomas Andreas Beck über Müdigkeit, Wut, Scham, Sehnsucht nach Verbindung - und über den Versuch, eine andere Sprache für das eigene Leben zu finden. Persönliche Verletzlichkeit trifft dabei auf gesellschaftliche Wirklichkeit: auf tradierte Männlichkeitsbilder, Leistungslogik und ein Österreich, das ebenso mentaler Zustand wie konkreter Ort ist. Wirtschaftswelt und Männerangst, Pflegeheim und Kindheitserinnerung, Burnout und Beerdigung stehen nebeneinander. Es entsteht ein literarischer Raum, der sich den vertrauten Formen entzieht: Direktheit, poetische Verdichtung, Verletzlichkeit und Anklage, schwarzer Humor und Selbstironie, bis hin zur Sprachzertrümmerung. Ein Buch wie ein Selbstgespräch im Dunkeln.
Was liegt hinter der Wut? Und was geschieht, wenn Traurigkeit eine Sprache findet?
Mit "So wütend wie ich bin muss ich sehr traurig sein. Eine lyrische Autofiktion" lädt Thomas Andreas Beck zur Auseinandersetzung mit widersprüchlichen Gefühlen ein. Zwischen Wut und Traurigkeit, Selbstbehauptung und Verletzlichkeit eröffnet sich ein poetischer Raum für die Frage, wie wir uns selbst begegnen.
Wut und Traurigkeit
Identität und Selbstreflexion
Stärke und Verletzlichkeit
Zeitgenössische österreichische Literatur: Thomas Andreas Beck verbindet lyrischen Ausdruck mit autofiktionalem Erzählen.
Für Leserinnen und Leser, die moderne Lyrik, poetische Selbstbefragung und autofiktionale Literatur schätzen. Für Menschen, die sich von Sprache berühren lassen und in Büchern Raum für die eigenen Gefühle suchen.
Kritiken:
"überall wird literatur inzwischen gebaut wie ein reihenhaus: grundriss, zielgruppe, thujenhecke. und dann kommt so ein buch daher wie ein leeres schwimmbecken mitten im garten - brüchig, hellblau, zwecklos - und einer setzt sich rein und schreibt, und plötzlich ist es der einzige ort weit und breit, wo man atmen kann."
- Thomas Köck
"Thomas Andreas Beck ist ein zarter Kraftlackl - vielleicht der zarteste Kraftlackl der österreichischen Gegenwartsliteratur."
- Katja Gasser
Anmerkungen:
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