Robert Sturm: Panik in der Antike, Kartoniert / Broschiert
Panik in der Antike
- Emotion, Macht und kollektive Angst von Homer bis zum Römischen Reich
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 10/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783696368654
- Artikelnummer:
- 12951405
- Umfang:
- 172 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 283 g
- Maße:
- 220 x 155 mm
- Stärke:
- 13 mm
- Erscheinungstermin:
- 5.10.2026
Klappentext
Ein Heer löst seine Reihen auf. Menschen fliehen kopflos aus einer brennenden Stadt. Gerüchte verbreiten sich schneller als verlässliche Nachrichten. Inmitten von Krieg, Naturkatastrophen und Seuchen scheint die gewohnte Ordnung für einen Augenblick außer Kraft gesetzt. Panik ist kein modernes Phänomen. Schon die Menschen der Antike kannten die Erfahrung plötzlicher, überwältigender Furcht - und sie versuchten, sie zu erklären, zu bewältigen und darzustellen. Der Gott Pan, die Schrecken des Krieges, die Erinnyen und die Raserei der Lyssa verkörpern unterschiedliche Facetten einer Angst, die den Einzelnen ebenso erfassen konnte wie ganze Gesellschaften. Von den Perserkriegen über den Galliersturm auf Rom und die Katastrophe von Cannae bis zum Untergang Pompejis und der Antoninischen Pest führt dieses Buch zu den großen Panikmomenten der antiken Welt. Es untersucht, wie Panik entstand, wie sie sich im Körper und in der Gemeinschaft manifestierte und wie Menschen versuchten, sie zu überwinden. Dabei begegnen uns Historiker, Ärzte, Dichter und Künstler. In Epos, Drama und Lyrik wird Panik erzählt; auf Vasen, Fresken, Mosaiken und in der Skulptur wird sie sichtbar. Antike medizinische Vorstellungen treffen auf moderne Erkenntnisse der Physiologie, Neurowissenschaften und Massenpsychologie. So entsteht ein ungewöhnlicher Blick auf die Antike: nicht nur auf ihre Götter und Helden, ihre Siege und Katastrophen, sondern auf den Menschen in jenem entscheidenden Moment, in dem Furcht zur Panik wird und aus individueller Angst ein kollektives Ereignis entsteht. Denn so sehr sich die Welt seit der Antike verändert hat - der Mensch, der angesichts einer überwältigenden Bedrohung flieht, erstarrt, schreit oder Schutz bei anderen sucht, ist uns erstaunlich vertraut.
Anmerkungen:
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