Philipp Anton Korn: Die erste deutsche Frauen-Konferenz in Leipzig, Kartoniert / Broschiert
Die erste deutsche Frauen-Konferenz in Leipzig
- Erste Versammlung den 15. Oktober 1865
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH, Berlin, 06/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783743756458
- Artikelnummer:
- 12780876
- Umfang:
- 36 Seiten
- Gewicht:
- 74 g
- Maße:
- 220 x 155 mm
- Stärke:
- 4 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.6.2026
Klappentext
Philipp Anton Korn: Die erste deutsche Frauen-Konferenz in Leipzig. Erste Versammlung den 15. Oktober 1865
Erstdruck: Leipzig, in Kommision bei Julius Werner, 1865 von P. A. Korn, Hauptmann a. D., Redakteur der Allgemeinen Frauen-Zeitung und der Zeitschrift für Volkserziehung.
Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2026.
Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst.
Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage.
Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH
Leipzig, Oktober 1865: Zum ersten Mal treten deutsche Frauen öffentlich zusammen, um über Bildung, Arbeit und gesellschaftliche Selbstständigkeit ihres Geschlechts zu beraten. Was in der Buchhändlerbörse beginnt, ist mehr als eine Versammlung. Es ist ein programmatischer Aufbruch gegen Abhängigkeit, Vorurteil und die Enge eines Lebens, das Frauen oft nur Ehe, Haus und unbezahlte Pflichten zugesteht.
Die Reden von Louise Otto-Peters, Auguste Schmidt und Philipp Anton Korn zeigen die Frauenfrage als soziale, wirtschaftliche und menschliche Aufgabe. Gefordert werden bessere Ausbildung, neue Erwerbswege, Unterstützung für Lehrerinnen, Gouvernanten und Witwen, Bildungsvereine, Industrie- und Handelsschulen sowie der Zugang zu höherem Wissen. Im Mittelpunkt steht dabei ein einfacher, weitreichender Gedanke: Frauen sollen arbeiten dürfen, lernen dürfen und aus eigener Kraft bestehen können.
'Die erste deutsche Frauen-Konferenz in Leipzig' dokumentiert einen frühen Schlüsselaugenblick der deutschen Frauenbewegung. Die Schrift verbindet Idealismus mit praktischen Reformplänen und macht sichtbar, wie aus moralischem Ernst, sozialer Not und politischem Mut ein neues Selbstverständnis entsteht: Frauen sind nicht bloß zu schützen oder zu versorgen, sondern als denkende, arbeitende und handelnde Menschen anzuerkennen.
Anmerkungen:
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