Nicole Bair: Die Literaten der Wiener Moderne als Fremde (Einheimische) in Aussee, Kartoniert / Broschiert
Die Literaten der Wiener Moderne als Fremde (Einheimische) in Aussee
- Die literarische Inszenierung sozialer Gegensätze in Altaussee um die Jahrhundertwende
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- Lehrbuchverlag, 05/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9786209989155
- Artikelnummer:
- 12771976
- Umfang:
- 96 Seiten
- Gewicht:
- 161 g
- Maße:
- 220 x 150 mm
- Stärke:
- 6 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.5.2026
Klappentext
Für viele WienerInnen galt in den Sommermonaten um 1900 die Devise, die Großstadt, solange es ging, zu vermeiden. Wer es sich leisten konnte, verbrachte den Sommeraufenthalt in abgelegenen ländlichen Regionen wie dem Salzkammergut. Gesucht wurden Erholung und ein temporärer Ausgleich zu Wiens steigender Industrialisierung und Urbanität. Die Sommerfrische diente dabei als idealisierter Gegenraum, in dem sich die städtischen Zwänge aufzulösen schienen. In Orten wie Altaussee wurde eine solche Gegenwelt literarisch vielfach beschrieben. Gleichzeitig brachten die Gäste die Stadt gewissermaßen mit aufs Land und passten das Vorgefundene an ihre Bedürfnisse an. Die wechselseitige Beeinflussung prägte dabei das soziale Gefüge der Region nachhaltig. Die wahrgenommenen sozialen Spannungen und Konflikte beobachteten mitunter Hugo von Hofmannsthal und Jakob Wassermann und hielten sie in ihren Werken Das Dorf im Gebirge und Die Romana fest. Die zwei Texte verdeutlichen, wie die sozialen Gegensätze zwischen den Städtern und den Einheimischen literarisch inszeniert und räumlich erfahrbar gemacht werden.
Anmerkungen:
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