Michael Hochgeschwender: Freiheit in der Offensive?, Gebunden
Freiheit in der Offensive?
- Der Kongreß für kulturelle Freiheit und die Deutschen
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- De Gruyter, 10/1998
- Einband:
- Gebunden, HC runder Rücken kaschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783486563412
- Artikelnummer:
- 5536285
- Umfang:
- 680 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 98001
- Ausgabe:
- Reprint 2014
- Copyright-Jahr:
- 1998
- Gewicht:
- 1163 g
- Maße:
- 236 x 161 mm
- Stärke:
- 43 mm
- Erscheinungstermin:
- 7.10.1998
- Serie:
- ISSN - Band 1
Klappentext
Der "Congress for Cultural Freedom" (CCF) war eine der wichtigsten Agenturen für die Verbreitung amerikanischer Ideen über die Ordnung von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft nach dem zweiten Weltkrieg. Die Ideologie des New Deal bildete die Grundlage für die offensive Kommunikation von Konzepten der liberaldemokratischen Führungsmacht USA, die in Westeuropa und insbesondere in der Bundesrepublik zur Geltung gebracht wurden. Hier trugen sie maßgeblich zur intellektuellen und ideelen Westorientierung in Politik und Gesellschaft bei. Zugleich führte der CCF den ideologischen Kampf gegen den Stalinismus und nutzte ihn dazu, linksliberale und sozialdemokratische Politiker und Intellektuelle in die kulturelle Front des Westens während des Kalten Krieges einzubinden. Entstanden im Rahmen des Tübinger "Westernization"-Forschungsprojekts, gibt "Freiheit in der Offensive?" erstmals und auf breiter Quellengrundlage solide Auskünfte über die Tätigkeit des CCF in der Bundesrepublik zwischen 1950 und 1967. Über eine reine Organisationsgeschichte hinaus zeichnet der Band die ideologische Entwicklung der CCF detailliert nach, um ihn so in eine Gesamtgeschichte deutscher "Westernisierung" einordnen zu können.
Biografie
Michael Hochgeschwender, Prof. Dr., geb. 1961, ist seit 2004 Universitätsprofessor für Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Universität München.Anmerkungen:
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