Matthias Ludwig: Der Dom zu Naumburg, Kartoniert / Broschiert
Der Dom zu Naumburg
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- Verlag:
- Deutscher Kunstverlag, 10/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783422804937
- Artikelnummer:
- 12908835
- Umfang:
- 160 Seiten
- Sonstiges:
- 152 illustrations
- Nummer der Auflage:
- 26003
- Ausgabe:
- 3. Auflage
- Gewicht:
- 500 g
- Erscheinungstermin:
- 5.10.2026
Weitere Ausgaben von Der Dom zu Naumburg |
Preis |
|---|---|
| Buch, Kartoniert / Broschiert | EUR 3,00* |
Klappentext
Der Naumburger Dom St. Peter und Paul gehört zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern des europäischen Hochmittelalters. Als herausragendes Zeugnis des Übergangs von der Spätromanik zur Frühgotik wurde die Kathedrale 2018 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Ihre einzigartige Verbindung von Architektur, Bildhauerkunst und Glasmalerei macht sie zu einem Meisterwerk mittelalterlicher Bau- und Bildkunst und zu einem der meistbesuchten Ziele an der "Straße der Romanik".
Der in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtete Dom ist eingebettet in ein außergewöhnliches architektonisches Ensemble aus mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Domherrenhöfen der Domfreiheit und kunstvoll gestalteten Bürgerhäusern der angrenzenden Ratsstadt. Von besonderer Bedeutung sind die beiden hochmittelalterlichen Lettner, die die Chöre vom Kirchenschiff trennen - eine weltweit einzigartige Konstellation.
Im Zentrum des Welterbes steht der um 1250 vollendete Westchor mit seinen zwölf lebensgroßen Stifterfiguren. Die außergewöhnliche Lebendigkeit, Individualität und Naturnähe der Skulpturen fasziniert bis heute. Unter ihnen nimmt die Markgräfin Uta eine besondere Stellung ein: Ihre rätselhafte Schönheit und eindringliche Präsenz haben sie zu einer der bekanntesten mittelalterlichen Figuren gemacht. Auch der Westlettner mit seinen eindrucksvollen Reliefs zur Passion Christi zählt zu den herausragenden Werken der europäischen Frühgotik.
Geschaffen wurden Westchor und Lettner von einem aus Frankreich stammenden Bildhauerarchitekten und seiner Werkstatt, der in der kunsthistorischen Forschung als "Naumburger Meister" bezeichnet wird. Seine künstlerische Tätigkeit lässt sich von Nordwestfrankreich über die Île-de-France, die Champagne und die Picardie bis nach Mainz, Naumburg und Meißen verfolgen. Der Weg des Meisters und seiner Werkstatt steht damit exemplarisch für den intensiven kulturellen und künstlerischen Austausch, der Europa bereits im Mittelalter prägte.
Der Band widmet sich dem Naumburger Dom als einzigartigem Gesamtkunstwerk und erschließt seine Architektur, Skulptur und Ausstattung im historischen und europäischen Kontext. Im Mittelpunkt stehen die Werke des Naumburger Meisters und die bis heute faszinierenden Stifterfiguren - allen voran die berühmte Uta. Zugleich eröffnet der Band neue Perspektiven auf die Geschichte des Domes und seine herausragende Bedeutung für die europäische Kunst des 13. Jahrhunderts.
Biografie (Matthias Ludwig)
Matthias Ludwig (geb. 1964) studierte Theologie, Bauingenieurswesen und Kunstgeschichte in München und Marburg und ist seit 2001 wissenschaftlicher Assistent am Institut für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Zuvor war er von 1999-2001 als Projektbetreuerbei der Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler der EKD in Hamburg und Hannover tätig.Biografie (Holger Kunde)
Dr. Holger Kunde, Jahrgang 1968, Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und der Historischen Hilfswissenschaften in Halle, Bamberg, Chieti und Jena; Dissertation über die Urkundenfälschungen und die Frühgeschichte des Zisterzienserklosters Pforte; Seit 2007 Direktor und Stiftskustos der Vereinigten Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz.Anmerkungen:
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