Marko O. G. Schaumburg: Jenseits der Dualität, Kartoniert / Broschiert
Jenseits der Dualität
- Positive Anschlussführung, Negation und offene Ordnung in der theoretischen Geltungslehre
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- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 06/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783696370510
- Artikelnummer:
- 12787230
- Umfang:
- 68 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 83 g
- Maße:
- 190 x 120 mm
- Stärke:
- 6 mm
- Erscheinungstermin:
- 19.6.2026
Klappentext
Dualität prägt unser Denken: positiv oder negativ, richtig oder falsch, Fortschritt oder Rückschritt, Vernunft oder Irrationalität. Solche Unterscheidungen können notwendig sein. Problematisch werden sie dort, wo sie sich zu geschlossenen Gegensätzen verfestigen und keine offene Prüfung mehr zulassen. Diese Schrift geht einer kritischen Rückfrage an die strukturgenetische Theorie und die theoretische Geltungslehre nach: Führt eine Denkbewegung, die mit Differenz, Negation, Positivform und Anschluss arbeitet, am Ende nicht selbst wieder in einen Dualismus zurück? Marko O. G. Schaumburg zeigt, dass die strukturgenetische Theorie keine Dualismuslehre ist. Sie leugnet duale Verhältnisse nicht, aber sie setzt sie auch nicht als letzte Ordnung. Dualität wird als begrenzte Strukturform verstanden, die in einen offenen Führungsraum eingebunden bleiben muss. Wahrheit erscheint dabei nicht als Besitz einer Seite, sondern als Rahmen, in dem Geltungsansprüche geprüft, begrenzt, korrigiert und fortgesetzt werden können. Im Zentrum steht die Frage, wie Negation gedacht werden kann, ohne sie als bloßen Abbruch oder als Gegensatz zum Positiven zu verstehen. Negation kann eine bestimmte Positivierung begrenzen und gerade dadurch neue Anschlussfähigkeit ermöglichen. Die Schrift führt diese Überlegung bis an die existenzielle Grenze der Fortsetzbarkeit, die im Anschluss an Albert Camus Frage nach dem Selbstmord philosophisch beleuchtet wird. Mit Bezügen zu Spinoza, Camus und Popper eröffnet "Jenseits der Dualität" eine konzentrierte Klärung der Dualismuskritik. Die Schrift richtet sich an Leserinnen und Leser mit Interesse an Philosophie, Wissenschaftstheorie, Anthropologie und offenen Gesellschaftsfragen. Sie zeigt: Jenseits der Dualität bedeutet nicht jenseits der Unterscheidung, sondern jenseits ihrer Verabsolutierung.
Anmerkungen:
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