Marcus Bölz: Fußballkultur: Eine Liebeserklärung an das runde Leder, Kartoniert / Broschiert
Fußballkultur: Eine Liebeserklärung an das runde Leder
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- Verlag:
- Meyer + Meyer Fachverlag, 08/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783840380167
- Artikelnummer:
- 12655363
- Umfang:
- 352 Seiten
- Gewicht:
- 666 g
- Erscheinungstermin:
- 17.8.2026
Klappentext
Fußball ist mehr als nur ein Spiel. Es ist Tradition und Kommerz, Mythos und Moment - und eine Bühne, auf der sich Alltag und Ekstase begegnen. Wer heute "Fußball" sagt, meint längst mehr als 22 Spieler*innen auf dem Platz. Er meint Identität, Hoffnung und dieses Kribbeln, das bleibt, lange nachdem der Schlusspfiff ertönt ist.
Unsere Fußballkultur ist wild, laut und wunderschön. Sie ist Working Class und Weltbühne zugleich. Sie lebt in den Kurven der Stadien, in den Choreografien der Ultras, in den Kommentaren auf Social Media und in den Trikots, die längst zu Streetwear geworden sind.
Doch Fußball ist nicht nur Glanz. Er ist auch rau. Ehrlich. Echt. Er lebt auf staubigen Bolzplätzen, in kleinen Vereinsheimen und in heiseren Radiostimmen, die Spiele in pure Emotion verwandeln. Er zeigt sich, wenn ein Derby über den gesamten Saisonverlauf entscheidet. Wenn sich Fremde nach dem Siegtreffer in der 93. Minute in den Armen liegen, als würden sie sich ein Leben lang kennen. Wenn Vereine wie der FC St. Pauli und Borussia Dortmund für mehr stehen als nur Punkte und Titel.
Dieses Buch zeigt eindrucksvoll, was Fußball mit uns macht. Und was wir in ihm suchen. Es geht um das Gefühl, wenn über 60.000 Menschen an der Anfield Road ihre Fan-Schals in die Höhe strecken und gemeinsam "You'll never walk alone" singen. Um den Mythos des FC Schalke 04, der in der dunkelsten Stunde seiner Vereinshistorie entstand. Und um das Sommermärchen 2006, das Menschen aus aller Welt zusammenbrachte und eine ganze Nation vereinte.
Fußballkultur ist eine Liebeserklärung an das runde Leder. An das Spiel. An die Menschen. An die Momente, die bleiben, wenn alles andere längst vorbei ist.
Biografie
Prof. Dr. Marcus Bölz begann seine wissenschaftliche Laufbahn an der Universität Dortmund und schloss 2005 sein Journalistik-Studium mit einem Diplom ab. Bereits während seines Studiums verfasste er für zahlreiche Tageszeitungen Artikel, volontierte bei der Schwäbischen Zeitung und berichtete nach seiner Ausbildung zum Redakteur für das Blatt als freier Mitarbeiter über das Geschehen in der Fußball-Bundesliga. In Kooperation mit der Deutschen Fußball-Liga untersuchte Bölz in seiner Abschlussarbeit die Frage, was für Einschätzungen und Vorstellungen Fußballprofis der beiden Bundesligen von der Arbeit und der Kompetenz der über sie berichtenden Sportjournalisten haben. Zudem schloss Bölz 2005 auch ein Studium der Psychologie ab.§Mit Beendigung des Studiums startete er als Lokalredakteur für die Rhein-Zeitung und wechselte anschließend als Sportredakteur zur Schwäbische Zeitung. Danach machte er sich als Journalist selbständig und arbeitete in der Nachrichtenredaktion Hörfunk/Online der Deutschen Welle, verfasste als Autor aber auch für weitere Medien Beiträge wie unter anderem für die Deutsche Presse Agentur, die Frankfurter Rundschau oder zeit.de. Zudem betätigte er sich als Referent in der journalistischen Aus- und Weiterbildung und lehrte an zahlreichen deutschen Hochschulen, unter anderem auch im Studiengang Sportpublizistik an der Universität Tübingen sowie an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM), an der er seit 2009 lehrt. Marcus Bölz promovierte 2011 an der Universität Koblenz-Landau. In seiner Dissertation befasst er sich mit der Frage, wie sich die Arbeit von Sportjournalisten sowie die redaktionellen Arbeitsprozesse unter dem Vorzeichen des digitalen Medienwandels und der zunehmenden Professionalisierung und Kommerzialisierung des Sports in Deutschland entwickeln. Marcus Bölz initiierte zusammen mit Prof. Wolfgang Krüger an der Fachhochschule des Mittelstands in Hannover den Studiengang Sportjournalismus/Sportmarketing. Im Januar 2014 wurde er für diesen Fachbereich zum Professor berufen.Anmerkungen:
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