Lou Andreas-Salomé: Briefwechsel, Kartoniert / Broschiert
Briefwechsel
- Herausgegeben von Ernst Pfeiffer
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Herausgeber:
- Ernst Pfeiffer
- Verlag:
- Insel Verlag GmbH, 08/2025
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783458244325
- Artikelnummer:
- 12385707
- Umfang:
- 644 Seiten
- Gewicht:
- 770 g
- Maße:
- 215 x 135 mm
- Stärke:
- 35 mm
- Erscheinungstermin:
- 8.8.2025
Klappentext
Durch ihre Vitalität und Selbstständigkeit zog Lou Andreas-Salomé bedeutende Männer an - Nietzsche, Paul Rée, den Iranisten Andreas, den sie heiratete, und den einundzwanzigjährigen, viel jüngeren Rilke, den sie als 'kindlichsten Menschen' und als Mann im vollen Sinn des Wortes liebte.
Nach gemeinsamem Aufenthalt in Russland beschlossen sie, einander brieflich in ihren Entwicklungen nicht mehr beizustehen. Zwei Jahre später aber wandte sich Rilke aus Paris wieder an sie: 'Ich kann niemanden um Rath fragen als Dich.' Dies ist der Beginn der Freundschaft und des wesentlichen Briefwechsels. Rilkes Briefe sind zahlreicher, länger: Er ist der Bedürftige der beiden, bedürftig der Klage, Frage, Bitte, Mitteilungen über das wachsende Werk. Er ermpfängt ihre Antworten gleich Heilmitteln, liest sie wieder und wieder. Lou erkennt, dass dieser Mensch den Gefahren ausgesetzt bleiben muss, um Dichter zu sein.
Biografie (Lou Andreas-Salomé)
Lou Andreas-Salomé wurde am 12. Februar 1861 in St. Petersburg geboren. Sie studierte in Zürich Theologie und Kunstgeschichte und war eine nahe Bekannte von Nietzsche, Hauptmann, Strindberg und Rilke. Sie selbst veröffentlichte etliche Romane, wandte sich aber nach einer Begegnung mit Sigmund Freud vor allem der Psychoanalyse zu. Lou Andreas-Salomé starb am 5. Februar 1937 in Göttingen.Biografie (Rainer Maria Rilke)
Rainer M. Rilke (1875-1926), der Prager Beamtensohn, wurde nach einer erzwungenen Militärerziehung 1896 Student, zuerst in Prag, dann in München und Berlin, weniger studierend als dichtend. Die kurze Ehe mit der Bildhauerin Clara Westhoff in Worpswede löste er 1902 auf. Er bereiste darauf Italien, Skandinavien und Frankreich. In Paris schloß er Bekanntschaft mit Rodin und wurde dessen Privatsekretär. Bereits nach acht Monaten kam es zum Bruch. Es folgten unstete Jahre des Reisens mit Stationen in verschiedenen Städten Europas. Nach seinem Entschluß zur Berufslosigkeit und zu einem reinen Dichterdasein war Rilke zu jedem Verzicht bereit, wenn es dem Werk galt. Er opferte sein Leben seiner Kunst und gewann Unsterblichkeit, indem er unerreichte Sprach- und Kunstwerke schuf.§Im Ersten Weltkrieg war er zur österreichischen Armee eingezogen, wurde aber aufgrund seiner kränklichen Konstitution in das Wiener Kriegsarchiv versetzt. Rilke starb nach langer Krankheit in Val Mont bei Montreux.Anmerkungen:
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