Lena Christ: Lena Christ - Erinnerungen einer Überflüssigen, Gebunden
Lena Christ - Erinnerungen einer Überflüssigen
- Vollständige Ausgabe
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- Verlag:
- Anaconda Verlag, 02/2027
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783730616796
- Umfang:
- 288 Seiten
- Erscheinungstermin:
- 10.2.2027
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Klappentext
Lena Christ - das weibliche Pendant zu Ludwig Thoma
'Das schlimmste Lausdirndl' vom Dorf sei sie gewesen, so kann man in Lena Christs stark autobiografisch geprägtem Debütroman 'Erinnerungen einer Überflüssigen' nachlesen. Die ländliche Kindheitsidylle endet jedoch jäh mit dem Umzug nach München, wo sie bei ihrer Mutter in der Gastwirtschaft hart eingespannt wird. Doch das ist nur der Beginn eines von Ausbeutung, Gewalt, Krankheit und Armut geprägten Lebens.
Eine tiefe Heimatliebe sowie die Gegensätze Stadt, Land - Leid, Geborgenheit sind allgegenwärtig in Lena Christs Romanen, die sich durch außergewöhnliches erzählerisches Talent auszeichnen und dem untrüglichen Blick der Autorin für die Verschrobenheiten der Menschen um sie herum.
- 'Das größte, stärkste, sinnlichste Talent unserer ganzen Literatur' Literaturkritiker Werner Mahrholz
- Die ungeschönte Schilderung eines Frauen- und Arbeiterinnenlebens im Bayern des frühen 20. Jahrhunderts
- Lena Christ schreibt nah am Leben: Eindringlich, direkt, mit Heftigkeit und Humor
- Lena Christ zählt zu den bedeutendsten deutschen Autor*innen
- 'Dichtung und Wahrheit einer Frau, einer Zeit und einer Gesellschaft' Literaturwissenschaftlerin Herta-Elisabeth Renk
Biografie
Lena Christ wurde am 30. Oktober 1881 in Glonn/Obb. geboren und wuchs dort bei ihren Großeltern mütterlicher seits auf. 1888 holte sie die inzwischen verheiratete Mutter nach München. Nach einer unglücklichen Ehe, aus der drei Kinder hervorgegangen waren, stand sie völlig mittellos und gesundheitlich sehr angeschlagen da. Das kostenlose Trockenwohnen eines Neubaus tat ein Übriges. Der Versuch, mit Schreibarbeiten das Nötigste zum Lebensunterhalt zu verdienen, scheiterte, und es schalteten sich die Behörden ein. 1912 heiratete sie den Schriftsteller Peter Benedix, der ihr literarisches Talent erkannte und sie zum Schreiben bewog. Am 30. Juni 1920 beging sie nach einer Betrugsaffäre Selbstmord.Anmerkungen:
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